Und weil die Inhalte nicht zu kurz kommen sollen, noch etwas marxsche Kritik oben drauf
Vortrag: „Permanenz der Krise – Zur Aktualität Marxscher Ökonomiekritik“
Referent: Michael Heinrich
Donnerstag, 20. Mai, 19 Uhr
Gebäude 22 A – Raum 20
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
Uni Magdeburg
Als im September 2008 die Bank Lehman Brothers Insolvenz anmelden musste, begann die Diskussion um die Frage, ob, wie und in welcher Form mit Hilfe staatlicher Eingriffe einzelne Unternehmen und Banken gerettet werden sollen. Dafür wurden abwechselnd neoklassische und keynesianische Auffassungen zur Analyse der Ursachen und Wirksamkeit von Maßnahmen bemüht.
Michael Heinrich, Mitglied in der Redaktion von „PROKLA Zeitschrift für kritische Sozialforschung“ zeigt in seinem Vortrag die Defizite der beiden ökonomischen Theorien im Zusammenhang mit der Finanzkrise auf und skizziert, wie sich die Finanzkrise aus einer an Marx orientierten Perspektive analysieren lässt. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Wissenschaft im Austausch – faculties getting connected“ des Studierendenrats der Otto-von-Guericke Universität statt.
„Permanenz der Krise – Zur Aktualität Marxscher Ökonomiekritik“ ist eine Veranstaltung des Studierendenrates aus der Reihe: „Wissenschaft im Austausch – faculties getting connected“.
Nochmal das Café Central. Diesmal kein Elektropunk, sonder Singer-Songwriter-Stuff deluxe.
Snailhouse (Kanada) // Support: A Crush on Yesterday (MD)
Snailhouse ist das musikalische Schneckenhaus von Mike Feuerstack. Das unkonventionell Vertraute ist Mikes Anspruch an seine Musik und damit kommt er dem unseren sehr entgegen. Seine wunderbaren, mit der typisch kanadischen Gelassenheit gespielten Songs, verzaubern durch ihre Einfachheit, der mit countryesker Würze immer die Wildnis und Weite dieses atemberaubenden Landes anzuhören ist. Bei seinem neuen Album „Lies on the Prize“ kamen Mike Jeff DeButte von den grandiosen Acorn, Sarah Neufeld (Arcade Fire) und Pietro Amato (Bell Orchestre) zuhilfe. Jeremy Gara, Drummer von Arcade Fire und langjähriger Snailhouse-Mitbewohner, fungierte als Koproduzent des nunmehr sechsten Snailhouse-Albums. (@myspace)
A Crush on Yesterday – Christopher Wieduwilt hat schon mit einigen Bands die Bühnen unsicher gemacht. Mit „A Crush on Yesterday“ zeigt er nun, dass er auch als Solokünstler sein Handwerk versteht. Bei seinem Singer-Songwriter Projekt ist der Name Programm. Mit Akustik-Pop mit eingängigen Melodien und einem Hauch von Ambienteelementen verpackt Christopher andächtige Erinnerungen an die bleibenden Momente im Leben, die man zu gern noch einmal durchleben würde.
Die 8000 Mark Tour kommt in die Stadt. Support gibts dazu von den Kaoss Kids.
Ankündigung via Café Central: „Solange das Herz rast, sind wir lebendig.“ Supershirt geben sich die Ehre im Café Central. Wenn die beiden Rostocker loslegen, bratzt einem ein gehörige Mischung Elektropunk ins Gesicht. Mit „8000 Mark“ hat die Teitmaschine nun schon das zweite Album im Rennen und die Synthiesounds und knarzigen Beats zerstören Gengregrenzen mal eben im Vorbeigehen. Der Sound verneigt sich vor Deichkind, den Broten, Bierbeben und Fehlfarben und bleibt dabei die eigenständige Ansage: „Wir retten Menschen mit Dance.“ (Vorverkauf beachten)
„Auschwitz ist das permanent Vorwaltende, das solange als Warnsignal auf unserer Zivilisation lastet, wie die gesellschaftlichen Bedingungen fortexistieren, die es einmal möglich gemacht haben. Gerade wegen seiner einzigartigen Erscheinung in der Weltgeschichte darf der Holocaust nicht mythologisierend enthistorisiert, vor allem aber nicht durch Ideologie partikular vereinnahmt werden, sondern muß zum nie mehr wegzudenkenden historischen Warnsignal werden, das als solches eben nicht als vergleichbares Phänomen ‚ausharrt‘, sondern unentwegt auf die Möglichkeit menschlicher Barbarei verweist.“
FMBPR sind leider erkrankt. Dafür sind aber die wunderbaren Dadajugend Polyform topfit und in bester Laune, um am Samstag den Platz von Frankreich muss bis Polen reichen einzunehmen.
Auf der Seite der Meile der Demokratie wurde unlängst ein Beitrag zu den Opferzahlen der Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar veröffentlicht. Dort wird nochmal fundiert dargelegt, das die oft propagierten Opferzahlen von 16000 Menschen nicht haltbar sind. Ein wichtiger Beitrag zur Debatte um den Jahretag der Bombardierung. In diesem Zusammenhang sei auch nochmal auf die Veranstaltung „Im Schatten Dresdens?“ am 15.01.2010 in der Stadtbibliothek hingewiesen.
Rechtsextreme Akteure werfen Vertretern der Landeshauptstadt Magdeburg sowie zivilgesellschaftlich Engagierten seit einigen Jahren wiederholt vor, die Anzahl der Todesopfer des alliierten Luftangriffs auf Magdeburg am Abend des 16. Januars 1945 werde in wissenschaftlichen und sonstigen offiziellen Publikationen in verharmlosender Absicht falsch, nämlich zu niedrig, angegeben. Als vermeintlicher Beleg wird angeführt, dass selbst die Internet-Enzyklopädie „Wikipedia“ die Anzahl der zivilen Todesopfer dieses Angriffs auf 16.000 beziffere.
Hier erscheint es daher sinnvoll, als Replik die Ergebnisse seriöser historischer Forschung zur Anzahl der Todesopfer des Luftangriffs vom 16. Januar 1945 anzuführen. Es erübrigt sich zu betonen, dass die menschliche Würde aller Opfer und Leidtragenden des Weltkrieges von der Diskussion um anonyme Zahlen unberührt bleibt.
Derzeit geht die stadtgeschichtliche Magdeburger Forschung davon aus, dass ca. 2.000 bis 2.500 Personen, nämlich fast ausschließlich Zivilisten und unter Ihnen auch Ausländer, dem folgenschweren Angriff zum Opfer gefallen sind.
Jahrzehntelang blieb die Anzahl der Todesopfer im Dunkeln. Unmittelbar nach dem Luftschlag kursierte die Angabe von 16.000 Toten; das Statistische Jahrbuch sprach 1946 hingegen von 6.000 Opfern. Mitte der achtziger Jahre ergaben erstmals unternommene eingehende Recherchen, dass 2.700 Personen umgekommen seien. Als Mitte der 1990 Jahre das Kulturhistorische Museum Magdeburg dem 50. Jahrestag der Zerstörung Magdeburgs im Zweiten Weltkrieg eine Ausstellung widmete, hatte man außerdem die gemeldeten gemeinschaftlichen und privaten Bestattungen aus jenen Tagen recherchiert und den Bericht eines leitend tätigen Magdeburger Luftschutzwartes vom März 1945 ausfindig gemacht. Wiederum erschien auf der Grundlage dieser neuen Quellen eine Anzahl von ca. 2.000 Toten als realistische Größenordnung. Der Magdeburger Professor Manfred Wille, der eingehende Forschungen auf diesem Feld unternommen hat, gab 1999 erneut eine Zahl zwischen 2.000 und 2.500 Toten an. Die vorangegangenen Ausführungen sind in der 2008 in Magdeburg erschienenen Monographie „Metropole mit `lichter Zukunft`. Magdeburg 1933 bis 1945“, nachzulesen.
Alles in allem ist es angesichts der historischen Fakten nicht haltbar, von 16.000 zivilen Opfern des Bombardements vom 16. Januar 1945 zu sprechen.
Dr. Maren Ballerstedt, Leiterin des Stadtarchivs Magdeburg
„Die alliierten Bombenangriffe waren Musik für unsere Ohren. Sie verhießen die Befreiung. Es kam mir niemals in den Sinn, dass auch wir getroffen werden konnten. Es war ein wunderbarer Klang.“
Max Michelson – ehemaliger KZ-Häftling / Magdeburg Polte
(zitiert nach einer Postkarte zum Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs)
(via Urbanpiraten) Wisst ihr schon was ihr im neuen Jahr macht? Nein! TISCHTENNIS zocken!!! Bada Ping, Bada Ping, Bada Ping…wird’s machen im RIFF (Sternstraße 29) zu Magdeburg, wenn die URBANPIRATEN das Team NeverEnding platt machen. So jetzt aber mal ernsthaft, wir werden am 09.01.2010 Irie Daily und NeverEnding bei der Durchführung des “BADA PING” Tischtennisturniers im RIFF unterstützen. Zu sehen gibt’s dann jede Menge Tischtennisplatten, 4 Bands (LAURA MARS, ENRICO, THE HENRI WOLF, SECRET ACT), 3 DJs (BILLY THE SHIT, BASSKALE, REZNIK) und geile Klamotten.
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