IdrawESCAPEplans http://idep.blogsport.de Reports From An Enemy Country Tue, 14 Aug 2012 09:42:51 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Ich bin viel zu lange mit euch mitgegangen http://idep.blogsport.de/2012/08/14/ich-bin-viel-zu-lange-mit-euch-mitgegangen/ http://idep.blogsport.de/2012/08/14/ich-bin-viel-zu-lange-mit-euch-mitgegangen/#comments Tue, 14 Aug 2012 09:42:51 +0000 IdrawESCAPEplans Musik das Bild bewegt sich Impressionen dance tonight I go nerdy at auf die 12 http://idep.blogsport.de/2012/08/14/ich-bin-viel-zu-lange-mit-euch-mitgegangen/ Mehr Tocotronic Content. Ich habe mal das zweite Video vom Dockville hochgeladen. Viel Spaß damit.

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Danke Dockville. Danke Tocotronic http://idep.blogsport.de/2012/08/13/danke-dockville-danke-tocotronic/ http://idep.blogsport.de/2012/08/13/danke-dockville-danke-tocotronic/#comments Mon, 13 Aug 2012 17:29:17 +0000 IdrawESCAPEplans Musik das Bild bewegt sich dance tonight darauf nen bier I go nerdy at auf die 12 http://idep.blogsport.de/2012/08/13/danke-dockville-danke-tocotronic/
Am Wochenende hat es mich mal wieder in das wunderschöne Hamburg verschlagen. Ziel: Dockville Festival! Ohne großes Blabla. Mir hat es sehr gut gefallen. Und das nicht nur auf Grund des „leicht“ besseren Wetters im Vergleich zum Vorjahr. Wirklich sehr gefreut habe ich mich über das Set von Tocotronic, das für mich dem Dockville einen wunderschönen Abschluss verpasste. Allein der Einstieg mit Freiburg war großartig. Schön auch: „Ich bin viel zu lange mit euch mitgegangen“. Natürlich gab es noch viel viel mehr. Als kleine Impression habe ich mal ein Video von Kapitulation hochgeladen.

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Zurück vom Paint Club http://idep.blogsport.de/2012/08/05/zurueck-vom-paint-club/ http://idep.blogsport.de/2012/08/05/zurueck-vom-paint-club/#comments Sun, 05 Aug 2012 10:56:11 +0000 IdrawESCAPEplans Impressionen I go nerdy at auf die 12 http://idep.blogsport.de/2012/08/05/zurueck-vom-paint-club/ Johannes und ich haben uns gestern auf den Weg nach Dresden gemacht. Als Team mit dem gloreich-absichtserklärenden Namen [immerhin beabsichtigt] sind wir zusammen zum ersten Mal beim Paint Club angetreten. Johannes hatte mich zuvor gefragt, ob ich Bock habe mit ihm ein Team zu machen. Wir waren also Newbies auf voller Länge. Mit wenig Übung und ohne Plan über Ablauf und Regeln sind wir dann also in den Contest hinein. Was nimmt man sich unter diesen Vorzeichen vor? Klar: Spaß haben. Leute kennenlernen. Viel lernen. Und noch mehr Spaß haben.


Foto: die Halle im blank-Zustand

Gegen 17:30 Uhr sind wir dann vor Ort. Bis zum Beginn der Veranstaltung werden noch 90 Minuten vergehen. Die eigene Nervosität verarbeiten macht Johannes mit viel reden und ich mit viel rauchen. Das ergänzt sich super. Kurz vor 19 Uhr werden alle in die Halle gerufen. Es geht los. Status: Arsch auf Grundeis. Die Teampaarungen werden gezogen. Wir haben die Nummer 1. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Mit CK1 treffen wir auch gleich auf das Siegerteam des letzten Jahres. Zum Glück sagt uns das niemand. Also los. Stifte pumpen. Mehr Stifte Pumpen. Überlegen was wir zum Thema „Electricity“ zeichnen können.

Ich bin ehrlich gesagt die Arbeit auf Leinwänden mit Markern nicht gewohnt. Ich tendiere dann doch eher zu Zettel, Stift, Photoshop & Bamboo-Pad. Also zitter ich los und versuche ruhige Striche auf einem mir unbekannten Untergrund zu ziehen. Läuft so halbwegs gut. Zu spät stelle ich fest, das ich hätte flächiger mit Farben arbeiten sollen. Johannes geht es da wohl ähnlich. Während wir einen one-frame-Comic-Strip mit zu viel Meta-Ebene abliefern, gibt es bei den anderen die volle Ladung Urban-Art. Ich bin mega angetan und verschwende Zeit mit dem Blick auf die anderen Arbeiten. 60 Minuten rasen an uns vorbei. Das Bild ist fertig. Wir sind zufrieden und wissen was wir hätten anders machen sollen. CK1 gibt sich anerkennend sympathisch. Raucherpause. Abstimmung.

Beim Publikumsvoting nach Lautstärke schneiden wir gegen die Titelverteidiger mit 110 db zu 106 db ganz ordentlich ab. Raus sind wir trotzdem. Aber so richtig stören tut mich das nicht. Die anderen waren besser; vor allem auch handwerklich. Unser Gegner-Team wird mein eigener Favorit. Während der zweiten Runde sind wir Zuschauer. Das Thema ist „Black Sheep“. Wieder 60 Minuten Zeit.


Foto: CK1 legen los. Sie werden die Runde für sich entscheiden.


Foto: YOUR FAVORITE VANDALS. Finalisten des letzten Jahres

Im Voting setzen sich CK1 knapp durch und ziehen in das Finale ein. Der Battle zwischen YOUR FAVORITE VANDALS und RIMPEL & MATTERHORN ist keine einfache Entscheidung. YFV standen zuletzt gegen CK1 schon einmal im Finale. Ihr Einzug wäre also wenig Überraschend. Im Jury-Voting geht die Entscheidung dann aber doch positiv für R & M aus. Wieder Pause. Wieder Rauchen. Finale.

Interlude: Ich treffe die PHARA O‘S aus Bochum (?). Auch sie sind in der ersten Runde rausgeflogen, machen aber auch einen relaxten Eindruck. Ihre Anreisestrecke toppt dabei noch einmal unsere. Nach dem Gespräch habe ich jedenfalls Lust ein ähnliches Format wie den Paint-Club mal in Magdeburg aufzuziehen und mein Black-Book ist um eine Zeichnung reicher.

Finale: Die Leinwände werden immer größer. Es stehen 90 Minuten Zeit zur Verfügung. Thema: „Unter der Brücke“. Mein Akku ist fast durch und ich kann keine Fotos mehr machen. Daher eine kurze Einschätzung: CK1 liefern in 90 Minuten ein sehr detailreiches und sehr aufwendiges Bild ab. Die Farbkombination Grün, Blau, Schwarz setzen sie sehr gekonnt für ein Lichtspiel ein, bei dem ihr Gegner-Team verarmt an einer Feuertonne unter der Brücke steht. CK1 steht mit dicker Karre und edlen Klamotten daneben. Vielleicht nicht das innovativstes Motiv aber beeindruckend umgesetzt. Nur der mittlere Charakter gefällt mir nicht ganz so gut. R & M liefern ebenfalls ein sehr gutes Bild ab. Ein Gorilla (sehr gut umgesetzt) und ein nicht erfassbares Monstrum (Hammer!) musizieren zusammen in den Schatten einer Brücke. Am Boden liegen Skelettknochen und Schädel. CK1? Der minimalistische Stil gefällt auf jeden Fall.

Dann die Abstimmung. CK1 entscheiden das Ganze knapp für sich und verteidigen ihren Titel. Ich bin unglaublich durch trotz literweise Mate. Die anderen sind auch geschafft. Die Fahrt nach Magdeburg erwartet uns. Also kurz Beifall und ab ins Auto und nach Hause. Bis zum nächsten Mal!

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Duo40 Live http://idep.blogsport.de/2012/07/26/duo40-live/ http://idep.blogsport.de/2012/07/26/duo40-live/#comments Thu, 26 Jul 2012 12:29:01 +0000 IdrawESCAPEplans Musik das Bild bewegt sich Impressionen dance tonight I go nerdy at locals auf die 12 http://idep.blogsport.de/2012/07/26/duo40-live/ Mir fällt es schwer den Sound der Band zu beschreiben. Das liegt aber eher am eigenen musikalischem Unvermögen. Was ich aber festhalten will: DUO40 gefallen mir mit ihren mega vertrackten Songs einfach sehr sehr gut. Als Impression hier mal eines meiner berüchtigten Handy-Live-Videos :)

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Schwarzes Gold http://idep.blogsport.de/2012/07/26/schwarzes-gold/ http://idep.blogsport.de/2012/07/26/schwarzes-gold/#comments Thu, 26 Jul 2012 12:23:17 +0000 IdrawESCAPEplans Musik Impressionen I go nerdy at urbanpiraten http://idep.blogsport.de/2012/07/26/schwarzes-gold/ Seit einiger Zeit haben wir als Urbanpiraten eine Veranstaltungseihe, die sich Schwarzes Gold nennt. Dabei dreht sich alles um das Lieblings-Vinyl und die persönlichen Geschichten dazu. Soll heißen: Wir wollen auch immer wissen, warum die Leute gerade diese oder jene Platte und genau dieses eine Lied spielen. Wir selbst labern dabei natürlich auch ne ganze Menge Zeug zu unserer jeweiligen Auswahl. Der lokale Fernsehsender MDR hat dem Ganzen vor kurzem einen Beitrag gewidmet. Den wollte ich euch natürlich nicht vorenthalten :)

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ohrwurm des tages http://idep.blogsport.de/2012/07/14/ohrwurm-des-tages-7/ http://idep.blogsport.de/2012/07/14/ohrwurm-des-tages-7/#comments Sat, 14 Jul 2012 15:14:51 +0000 IdrawESCAPEplans Musik I go nerdy at auf die 12 ohrwurm des tages http://idep.blogsport.de/2012/07/14/ohrwurm-des-tages-7/

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Eine Insel und ihre Unterstützer http://idep.blogsport.de/2012/07/13/eine-insel-und-ihre-unterstuetzer/ http://idep.blogsport.de/2012/07/13/eine-insel-und-ihre-unterstuetzer/#comments Fri, 13 Jul 2012 09:53:34 +0000 IdrawESCAPEplans politik diskurs gaga gaga locals http://idep.blogsport.de/2012/07/13/eine-insel-und-ihre-unterstuetzer/
Foto: Indymedia

Das Bündnis 8. Juli hatte – Achtung Überraschung – für den 8. Juli nach Insel, einem kleinen Nest in Sachsen-Anhalt, geladen. Die Vorgeschichte in Kürze und mit Würze: Im Herbst 2010 werden zwei Sexualstraftäter nach 20 Jahren Haft entlassen. 2011 ziehen beiden, nach Wohnungsvermittlung aus Freibung, nach Insel. Im August 2011 gibt der Oberbürgermeister bei der Einwohnerversammlung „Vergewaltiger in unserem Dorf“ die Vergangenheit der Männer bekannt. Es folgen Drohungen an Vermieter und Vermittler der Wohnung. Im September beginnen dann Proteste vor dem Haus der beiden Männer. Im Oktober fühlen sich dann auch lokale Nazis berufen, sich an den Protesten zu beteiligen. Auch Oktober: Das Ganze wird geduldet. Ein Reigen von Briefen und Stellungnahmen beginnt. Oft wird dabei „Verständnis für die Sorgen und Ängste der Inselner“ betont. Mai 2012: Einer der beiden Männer hält die Situation nicht mehr aus und zieht nach Chemnitz. Nachdem die Bild den „Sexgangster“ entlarvt – offenbar durch Informationen aus Insel – zieht dieser zurück. Am darauf folgendem Freitag versuchen rund 50 Menschen das Haus der beiden zu stürmen. Es dürfte eine Premiere gewesen sein: Der Landtag des Landes ruft zu einer Kundgebung für Menschenrechte in Insel auf. Parallel zur Veranstaltung werden sich viele Insulaner auf einer anderen Veranstaltung befinden. Hier wird der Oberbürgermeister dazu aufrufen, dieser Kundgebung nicht beizuwohnen. An der Kundgebung beteiligen sich rund 70 Abgeordnete. Nun sind wir auch schon bei der Demo an gelang. Etwas detaillierter kann man den Verlauf hier nachlesen.


Foto: Indymedia

„Es kommt die Zeit, in der die Uchte wieder steigt“

„“Ihr seid nur Wendeverlierer“, heißt es und: „Leute lasst das Glotzen sein, schließt euch in der Scheune ein.“ Aus dem Lautsprecherwagen kommt die zum Motto passende Musik: „Perfekte Welle“ und „Eine Insel mit zwei Bergen“.“ berichtet die Lokalzeitung Volksstimme in einem Artikel am 9.7. und wirkt dabei wenig aufgeregt. Teile der so genannten lokalen Linke-Szene findet die Demo allerdings weder witzig noch dufte. Unter dem Titel „Sachsen-Anhalt: Gegen reaktionäre Strukturen!“ macht man auf dem Qualitätsmedium Indymedia gegen die Demo und ihre Veranstalter mobil. Und damit man richtig richtig richtig ordentlich betont, wie sehr sehr sehr man dagegengegengegen ist, garniert man den eh halbgaren Post mit dem obigen Bild. Das Ganze zeigt wohl das verbrannte Fronttransparent des Bündnis. Ob das nun Fake ist oder nicht: Der Grad an Idiotie dahinter ist real real rewe real.

„Wir wünschen euch, dass ihr euch bald wieder über zu laute Rasenmähergeräusche, zu hohe Hecken und blöde Blicke beim Dorffest streiten könnt“, heißt es in der Abschlussansprache der AG „No Tears for Krauts“ (1)

Auf der Mobi-Page des Bündnisses kann man nach der Demo folgendes lesen: „Wir bedanken uns auf diesem Weg noch einmal herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie denjenigen Einwohnern von Insel, die unserem Anliegen, wie in Gesprächen am Rande der Demonstration und in E-Mails zum Ausdruck kam, wohlwollend gegenüberstanden. Dank gilt also denen, die verstanden haben, dass sich unsere Demonstration nicht ausnahmslos gegen alle Einwohner des Ortes gerichtet hat, sondern gegen das dominante Verfolgerkollektiv, seine Unterstützer und Aufstachler. Wir solidarisieren uns, wie die AG „no tears for krauts“ in ihrem Redebeitrag auf der Abschlusskundgebung noch einmal passenderweise erklärt hat, ausdrücklich mit den Opfern des Volkszorns sowie denen, die sich nicht an der Hatz auf die beiden Männer beteiligen – und die dafür teilweise Angriffen vonseiten der Dorfgemeinschaft ausgesetzt sind.“

Die Verfasser/innen des gloreich schlechten Indymedia übersetzen: „Gegenstand der „Kritik“ ist – mal wieder – der sogenannte stereotype „Volksmob“. Dieselbe Gruppe, die Neonazis ungestört marschieren lässt und gleichzeitig Party-Demonstrationen durch Halle unter dem Titel „Provinzflucht“ organisiert, solidarisiert sich nun offen und undifferenziert mit Sexualstraftätern“ und darum “ […] haben wir in den vergangenen Tagen das Fronttransparent für die morgige Demonstration in Insel entwendet und vernichtet. Für uns als Teil der radikalen Linken war und ist dieser Schritt notwendig geworden um den anhaltenden reaktionären Tendenzen dieser Personen und Gruppen auch symbolisch entgegenzuwirken.“

Auf linksunten wirft sich die aarmd in die „Diskussion“. Nachdem man auch hier betont hat, wie blöd das 8. Juli Bündnis ist, schwingt man sich auf zu neuen Aufgaben: „Wir erwarten von der Bürgerinitiative in Insel Einsicht in die Erkenntnis, dass die Angst vor sexualisierter Gewalt legitim ist, aber diese beiden Männer lediglich die Zielscheibe rechtspopulistischer Themenführung geworden sind und dabei das geringste Gefährdungspotenzial in Insel, in der Altmark und wahrscheinlich in ganz Sachsen-Anhalt bieten.“

Ich sage mal: Frohes Warten!

Während man sich also fleißig am Bündnis abarbeitet, dazu deren Aussagen verkürzt, andere Gruppen gegen das Bündnis instrumentalisiert und die „legitimen Ängste“ aus der Mottenkiste holt, fragt man sich, für wen das ganze Theater abseits der eigenen Profilierung gut sein soll. Von folgendem Vorfall erfährt man dann bei der großen „Mehr Verständnis im Handgemenge“-Aktion irgendwie nichts (das Bündnis ausgenommen).

„Ingo S. wohnt im Haus gegenüber den beiden Männern und erträgt die Vuvuzelas der Demonstranten nicht mehr. »Die haben alle vergessen, was wir uns 89 erkämpft haben«, sagt er. Seine Stieftochter ist vor Jahren von einem Jungen aus der Nachbarschaft vergewaltigt worden. Wenn einer gegen die Sexualstraftäter von gegenüber kämpfen müsste, dann doch er. Ingo S. aber sagt, die Männer hätten die gleichen Grundrechte wie alle anderen.“ (2)


(1) Zitiert nach oben genannten Volksstimme Artikel
(2) Zeit Online

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past exhibitions #1 http://idep.blogsport.de/2012/07/11/past-exhibitions-1/ http://idep.blogsport.de/2012/07/11/past-exhibitions-1/#comments Wed, 11 Jul 2012 18:56:22 +0000 IdrawESCAPEplans magdeburg das Bild bewegt sich I go nerdy at auf die 12 http://idep.blogsport.de/2012/07/11/past-exhibitions-1/ Da ich ja ne ganze Weile nichts geschrieben hatt, ist es ja nur legitim mal ein paar Sachen nachzutragen. Ich dachte ich fange mal mit Ausstellungen an.

Benutzeroberfläche Stadt
Unter diesem Titel waren Freunde und ich gefragt, als so genannte urban-artists, eine Ausstellung im Kunstmuseum Kloster unser Lieben Frauen in Magdeburg zu gestalten. Das grobe Thema war Stadt und tiefergehend: unsere Verbindung dazu. Ich kann im Nachhinein sagen, das es mir ziemlich viel Spaß gemacht hat, zusammen mit den anderen das Ganze zu gestalten. Jeder hatte schon vorher seine Idee, was und wie umgesetzt werden sollte. Vor Ort gin es dann aber darum, die Sachen zusammenfließen zu lassen, zu einem großen Bild. Hier ein Video dazu, das wir mit einer go-pro aufgenommen haben. Leider nicht ganz vollständig.

Fotos gibt es hier

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Aufzeichnungen aus Jerusalem http://idep.blogsport.de/2012/07/09/aufzeichnungen-aus-jerusalem/ http://idep.blogsport.de/2012/07/09/aufzeichnungen-aus-jerusalem/#comments Sun, 08 Jul 2012 23:15:18 +0000 IdrawESCAPEplans I go nerdy at auf die 12 http://idep.blogsport.de/2012/07/09/aufzeichnungen-aus-jerusalem/ Nach einem arbeitsreichen Samstag habe ich mich selbst belohnt und mir den Graphic Novel „Aufzeichnungen aus Jerusalem“ von Guy Delisle zugelegt. Heute habe ich dann spontan auch gleich die erste Hälfte des Buches verschlungen. Ich denke, ich werde dem Ganzen noch ein ausführliches Review widmen, aber eine kleine Zwischenbilanz wollte ich trotzdem schon mal geben. Der Stil von Delisle haut mich echt um. So simpel die einzelnen Darstellungen oft wirken, so präzise sind sie im Gegenzug. Ich bin zutiefst beeindruckt. Ich kann nicht einschätzen, wie die Originaltexte sind, aber die deutsche Übersetzung gefällt mir bislang sehr gut und schafft es, dass Text und Bild zu einer Einheit verschmelzen.

Es ist spannend, mal lustig, mal skurril und oft auch sehr ernst, wenn man zusammen mit Delisle die Zeit in Jerusalem mit(er)leben darf. Gerade bin ich zeitlich bei der Operation „Gegossenes Blei“ angekommen. Die Frau von Guy Delisle arbeitet für Ärzte ohne Grenzen und somit ist die ganze Familie dicht am Geschehen. Dabei wirkt die Erzählweise nie unfair in irgendeine Richtung. Guy versucht zu verstehen, findet Sachen doof und andere wieder gut. Dabei hat man beim Lesen nie das Gefühl, das einem eine bestimmte Meinung aufgezwungen werden soll, sondern versucht eher mit Guy selbst durch einen der komplexesten Konflikte der Welt hindurchzustolpern und am Ende vielleicht mehr zu verstehen. Das Buch ist herrlich erfrischend und ich freue mich auf die zweite Hälfte. Später mehr. :)

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