Archiv der Kategorie 'Musik'

  reeperbahn festival   

So, Sachen sind gepackt. Gleich gehts ab Richtung Hamburg :)

  8K MK   


8000 Mark (8K MK) from Supershirt on Vimeo.

Okay Supershirt, ihr habts geschafft. Ich hab nen mega Ohrwurm von diesem Track. Video find ich auch dufte. In diesem Sinne. Wie groß ist dein Budget?

  augenlied   


Wie geil, wie geil, wie geil ist denn bitte das? Andorra Atkins haben ihren aktuellen Output for free zur Verfügung gestellt. Dickes Ding.

You should fuckin` download this!

  Laura Mars – Vultures   


Lang hats gedauert und das Layout war wirklich ein guter Berg an Arbeit. Nun ist sie endlich fertig. Laura Mars – Vultures. Ne schicke 12er – einseitig bespielt und auf der anderen Seite mit Siebdruck versehen. Dazu ein Cut-Out Cover um das Ganze abzurunden. Ikk bin zufrieden :) Wer sich beeilt kann bei Superfluous eventuell noch eine der limited Platten mit rotem Aufdruck bekommen.

Check: Laura Mars @ Myspace

  Das Reeperbahnfestival geht in eine neue Runde   

Seit 2006 fällt das Festival mit steigendem Erfolg in Hamburg ein. Das Konzept sucht dabei in Deutschland seines gleichen. Angelehnt an das South by Soustwest (Austin, Texas), verteilen sich die verschiedenen Acts über die Clublandschaft Hamburgs. So verschmelzen Club- und Festivalatmosphäre – mittlerweile über 140 bestätigte Bands und Einzelkünstler/innen verbunden mit intimer Clubatmosphäre inmitten des Treibens des Hamburger Kiezes. Musikalisch geht dabei auch erstmal alles. Vom Singer-Songwriter bis zum Elektroakt kann, darf und soll alles. So liest sich dann auch das Line-Up. Die folgende kleine Auswahl meiner persönlichen Highlights liest sich dann auch dementsprechend: Björn Kleinhenz, ClickClickDecker, Deichkind, Dinosaur Jr. (! Farm ist wirklich ein schönes Album), Fight Like Apes (It`s HC for Nerds ;-) ),Telekinesis (Es gibt wirklich genug Gründe die zu hypen), Future Of The Left (Remember McLusky? Das letzte Album lief jedenfalls wochenlang hoch und runter.), WhoMadeWho, Phantom/Ghost (Oh Yeah!) und viele viele andere.


(Future Of The Left PressePic; Quelle: www.reeperbahnfestival.com)

Also Zwischenstand: Hamburger Kiez; plus zig grandiose Acts; plus Clubatmosphäre; minus Festivaldixies; minus Schlammschlachten vor den Bühnen = genug Gründe um hin zu fahren.

Dazu kommt dann aber noch das Rahmenprogramm. Das Flatstock kommt wieder nach Hamburg. Für alle die eine Sammelleidenschaft für Musik-Kunst-Drucke haben und immer auf dem aktuellen Stand von OMG! Posters sind, die Gelegenheit alle Rücklagen raus zu hauen.

  this is so damn fuckin` allstar   

Them Crooked Vultures is a hard rock collaboration comprised of Josh Homme (Queens of the Stone Age,Eagles of Death Metal,Kyuss) on guitar and lead vocals, Dave Grohl (Foo Fighters, Nirvana) on drums and John Paul Jones (Led Zeppelin) on bass and keyboards

(via wikipedia)

Teaser:

Can`t wait!

  The Maniac Street Preachers – Journal for plague lovers   

“You‘re the best friends I ever had; Goodnight, sleep tight; Goodnight, God bless; Goodnight, nos da; I‘ll try my best […] Leave me, go Jesus ~ I love you, yeah I love you ~ Just let me go” singt Nicky Wire im Song William’s Last Words. Ein Song wie eine Offenbarung. So unglaublich nah und zeitgleich überwältigend. Die Stimme von Wire wirkt dabei so wunderschön zerbrechlich, dass man selbst schutzlos gegen die anrauschende emotionale Flut ist und droht in der unglaublich persönlichen Stimmung zu ertrinken.

Anhören: William`s Last Words

Am 1. Februar 1995 verschwand Richey James (Gitarre; Texte), ehemals Mitlied der Maniac Street Preachers, spurlos. Soweit ich weiß, sind bis heute die genauen Umstände unklar. Ein Jahr zuvor veröffentlichten die Street Preachers, damals noch mit Richey, das unglaubliche Album The Holy Bible, das vor allem durch seine durchweg verstörenden Songs anfangs schockte und floppte, um folgerichtig zum „Klassiker“ zu werden.

Mit dem neuen Album, mit dem zweifelsohne grandiosen Namen „Journal for plague lovers“, schließen die Preachers einen großen Kreis und knüpfen eben bei jenem Album wieder an.

“A series of images against you and me
Trespass your torments
If you are what you wanna be”

(Peeled Apples)

Anhören: Peeled Apples

Die Songtexte stammen allesamt aus der Feder von Richey James und so nehmen die Preachers Richey in ihrem mittlerweile neuntem Album wieder in ihre Mitte auf und schaffen kein einfaches Plagiat von The Holy Bible sondern ein Album das in seiner Zerbrechlichkeit, der persönlichen Tiefe und musikalischer Schroffheit eigenständig und vor allem eins ist: großartig. „You know so little about me.“ heißt es im Opener und das zu recht. Wer das Album einfach durchhört und der Bandgeschichte und den Texten keine Aufmerksamkeit widmet, wird meine Euphorie und Begeisterung kaum nachvollziehen können. Man möchte fast von einem Singer-/Songwriter-Album sprechen. Grandios wanken die Songs zwischen Auflehnung und Depression, Ironie und Fuck-The-World Stimmungen.

“Tonight we beg, tonight we beg the question
If a married man, if a married man fucks a Catholic
And his wife dies without knowing
Does that make him unfaithful, people?”

(Jackie Collins Existential Question Time)

Anhören: Jackie Collins Existential Question Time

Musikalische Referenzen zu the Holy Bible sind kaum zu überhören und auch das Album Artwork zeigt klar worum es geht. Wie auch schon bei The Holy Bible wurde hier Jenny Saville eingespannt. Die Maniacs haben für mich alles richtig gemacht. Ich liebe das neue Album. Es hat starke und berechtigte Referenzen ohne das es bedeutungsloser Abklatsch wird. Nein, es ist ein Gänsehautwerk, eine Weiterentwicklung; voll von Liebe, Aufstand und persönlichem Schmerz.

  blown away   

… by this adorable trailer

  hc for the hc   


So das Sucks N Summer gut überstanden und ne Menge Spaß gehabt. Bier und 38° im Schatten sind aber definitiv ne derbe Mischung. Die Stimmung war trotz enormer Hitze und einige Prollo-HC-Acts sehr nett. Dickes Lob an die Orga und einen tiefen Knix an den Futterstand mit dem veganen Gyros. Hab ich mich vollgestopft! Meine musikalischen Highlights: Evergreen Terrace (auch weil sie das Mad World Cover gespielt haben) und Black Friday 29. More Than Life sind dank dem miserablen Sound leider total schlecht rüber gekommen. Schade. Das Sucks N Summer war jedenfalls die Reise wert.

Hier noch die passende Kaffeetasse für den HC-Alltag :D

(via neatorama)

  y melt my heart   


Wie schreibt man einen Bericht über ein wirklich schönes Festival? Also einen Bericht der annähernd die Stimmungen und Exzesse bei zeitgleich gekonntem Bandsabfeiern fassen kann? Ich befürchte jeder meiner Versuche würde ziemlich albern und peinlich, sowie – begraben unter einem Haufen von Adjektiven – eher einen verzweifelten Versuch abgeben dem gerecht zu werden. Also: Ich fands super. Es wurde konsequent einiges zum Vorjahr verbessert. Ich hatte Spaß und es hätte noch Wochen weiter gehen können.

Damit hätten wir das. Jetzt kann dann auch das arrogante Geschwätz und Geläster über einige meiner musikalischen Highlights bzw. totale Bruchlandungen. Die Auswahl ist sehr begrenzt, da es sonst einfach den Rahmen sprengen würde. Liest ja dann auch keiner mehr ;)

Cold War Kids
Auf die Cold War Kids hatte ich mich ziemlich gefreut und so war es auch die erste Band die ich auf dem Melt! angesteuert habe. Der Auftritt hat mir dann auch wirklich gut gefallen. Leider hat sich dann nach circa 20 Minuten das Gefühl eingestellt, das jetzt musikalisch auch keine Überraschungen mehr kommen werden. Sie haben gut gespielt aber nach den besagten 20 Minuten war ich geschlagen mit Langeweile. Da auch die Show auf der Bühne mäßig enthusiastisch daher kam, gabs auch keinen Grund länger zu bleiben. Aber die 20 Minuten waren gut. Reicht ja auch oft um den Sound einer Band kennen zu lernen

ClickClickDecker
Hatte ich zuletzt noch nicht sehen können und war mega froh das es dann einen Auftritt auf dem Melt! geben sollte. Gut eben nur 20 Minuten aber da kann man ja einiges rocken. Der Auftritt hatte dann eigentlich alles was er haben musste. Die Songs die das kleine aber feine Publikum mitsingen konnte. Einen Stromausfall. Einen ClickClick der trotzdem weiter gespielt hat und enorm viel gute Laune. Schöne Sache.

La Roux
Oh wie oft hab ich ihre Songs schon voller Erwartung vorm Melt! hoch und runter gehört. Die Stimme; dieser 80s Glamrock-Synthie-Sound – Pflichtprogramm! Live hatte ich tanzender Weise meinen Spaß. Die Show selbst fand ich aber dennoch etwas mau. Gerade im Hinblick auf die musikalischen Referenzen Schrägstrich Paten hat sich die Gute doch ziemlich unter den Scheffel gestellt. Fast unsicher hat sie gewirkt. Mit dem Sound, der auch technisch reichlich gefiltert wirkte, hätte man mehr nach vorn gehen können. Die Stimme wirkte auch sehr dünn. Schade was das angeht. War aber trotzdem sehr schön.

Moderat
Scheiß Regen! Ich wollte Moderat sehen, hören und mir dazu die Füße wund tanzen!

Jochen Distelmeyer
Stichworte: Bis 2007 Sänger bei Blumfeld. Synonym für Hamburger Schule. – Was soll ich sagen. Auch Pflichtprogramm. Da auch schon bei Blumfeld Distelmeyers Stimme unglaublich markant und präsent war, hatte ich vorher schon gedacht, dass sich das Soloprojekt mit Band eigentlich ähnlich anhören dürfte. War auch so und war eigentlich auch gut so. Irgenwann, zwischen dem dutzensten Wechsel der Gitarre kamen dann auch Songs die man so auch schon von Blumfeld kannte. Da ich mich schon oft geärgert hatte diese nie gesehen zu haben schwankte ich stimmungtechnisch zwischen Freude und Verwunderung. Ich mein, warum eine Band auflösen um dann danach das Selbe zu machen? Aber wie gesagt: Ich mag Blumfeld. Von daher war das schon okay.

Paul Kalkbrenner
Die frenetischen Schreie, die immer wieder ein „Ikarus wir lieben dich“ über die tanzende Meute jagten, steckten ganz gut den musikalischen Rahmen des Sets ab. Alle die Berlin Callin gut, geil, sonst wie geil gefunden haben und dazu jetzt mal ordentlich tanzen wollten, bekamen dazu ihre Chance. Technisch sauber. Musikalisch vielleicht vorhersehbar aber eben das was die Leute wollten. Angenehme Stimmung. Party auf den Punkt gebracht.

WhoMadeWho (unplugged Set)
Ich kannte WhoMadeWho vorher ja gar nicht. Das Live-Set im Intro Bereicht hat mich allerdings mit seinen drei Songs davon überzeugt bislang wirklich was verpasst zu haben. Die Show war mega sympahtisch und das der Drummer auf einem Haufen Müll gespielt hat, der am Ende auch kollektiv zerrockt wurde, hat das Bild abgerundet. Hammer Show!

Digitalism
Unglaubliche Show. Das hat live einfach Spaß gemacht. Vom Bass ist mir fast schlecht geworden, weil der so gewummert hat. Großartig. Als dann bei Home zone sogar die Stimmen übersteuerten weil so ins Mikro gebrüllt wurde, während eine Mischung aus Rauch und Papierzeug ins Publikum geschossen wurde, war klar, dass es Digitalism auch ordentlich Spaß gemacht haben muss. Fast mein Highlight des Melt!

Patrick Wolf
What a Show. What a beautifull man. Großartig. Präsent wie Bowie und musikalisch perfekt. Ich hatte ja eine eher ruhige Show erwartet aber Patrick hat von Anfang an alles gegeben. Für mich auf Grund der coolsten Ansagen und des enthusiastischsten Auftritts mein persönliches Highlight.

Kasabian
Öde.

Oasis

Auch öde. Sorry aber das war echt schlimm. Ein anderthalbstündiges Set, das einfach die pure Langeweile war. Konsequenter Weise hat man auch auf der Bühne keine Anstrengungen unternommen, da jetzt was dran zu ändern. Oasis spielten jedenfalls alle Hits, die auch zu oft schon im Radio niemanden mehr interessiert haben. Ich wollte ja eh nur einmal Wonderwall live gesehen haben. Done! Wie kann man nur seit so vielen Jahre die selben Sachen spielen?

  uff. fast 2 Wochen nichts gebloggt   

Eigentlich sollte hier schon längst ein kleiner Bericht zum wirklich großartigen Melt! Festival stehen. Bislang bin ich leider noch nicht dazu gekommen. Bilder und Text werden dann nachgeschoben. Vorerst gibt ein low-fi Video vom ClickClickDecker Auftritt. Kurz vorher war der Strom weg und den letzten Song gabs dann 100% unplugged. Schöne Sache!


  Montag 13.07.09 Vortrag von Prof Dr. Melanie Groß „“Ich sehe was was Du nicht siehst“ – Queer-|Feministische Praxen“& Konzert: Justine Elektra   


13.07.09 | Café Central
Prof Dr. Melanie Groß
„Ich sehe was was Du nicht siehst“ – Queer-|Feministische Praxen

Der Feminismus ist tot, es lebe der Feminismus! Seit 2006 treten wieder verstärkt „neue“ Feministinnen auf, die allerdings gleichzeitig „alte“ Feministinnen als Männer
feindlich, unsexy und in ihrem politischen Handeln verbissen stigmatisieren. In Talkshows, Online-Reportagen und renommierter Zeitschriften werden die Perspektiven, Wünsche und Ziele beruflich erfolgreicher Frauen extensiv verhandelt. Das Thema in diesen hegemonialen Debatten scheint durchgängig die Berufskarrieren von gut qualifizierten Frauen zu sein. Groß wird darauf verweisen, dass gleichzeitig vielfältige queer-|feministische Initiativen mit deutlich weitreichenderen politischen Konzepten in Menschenrechtsorganisationen, in Anti-Lookism-Initiativen oder in queeren Musik-Bands aktiv sind und vor dem theoretischen Hintergrund die Breite von queer-|feministischen Widerstandsformen an Beispielen verdeutlichen.

Danach Konzert: Justine Elektra
(Cityslang) Ihre Musik liegt zwischen Pop, Rock, Soul, R‘n'B und Elektronikbeats, ihre Texte können Kampfansagen sein, also gut zuhören bei „Killalady“. Eine Veranstaltung vom Kultur- und Hochschulpolitischen Referat der Uni Magdeburg.

[update]
Die Referentin Melanie Groß ist leider verhindert. Als Ersatz wird ein Vortrag zu Judith Butler stattfinden. Titel des Vortrags ist „bodies that matter“. Vielen dank für den schnellen Ersatz :) Ansonsten bleibt alles beim alten. Im Anschluss Konzert mit Justine Elektra.

  Wir sind und wir bleiben die Unreparierten – FasRa Festival Nachlese   


Bild: Bierbeben @ FasRa Mini-Festival against Homophobia

Es war ein Haufen Arbeit. Es war ne super Sause. Es war ne riesen Party (900 bis 1000 Leute). Es war lang und es war ein wunderschönes Line-Up. Dickes Danke an alle Bands und DJs/DJanes, an Krautwells für das schicke Catering, ans Projekt 7 für den super Support und die Hilfe bei der Realisierung des ganzen Vorhabens und all die Menschen die sich den Arsch aufgerissen. luv you all.

  das sind die 80er alter   


whooooohoooooo

  Urbanpiraten Yeah!   


So, schnell schick machen und dann gehts zu den Piraten.