Archiv der Kategorie 'kommentar des monats'

  (Ge)Dicht   

Jetzt wo ich wieder blogge, kann ich ja auch wieder fein aus dem Sumpf berichten, der sich da „linke Szene“ Magdeburg nennt. Vor kurzem wurde mir ein Gedicht gewidmet. Mutmaßliche Hintergründe sind Günther Grass und eine Veranstaltung mit torsun und Kulla bei uns im Laden. Klingt logisch, oder? Nunja. Die lokale „Szene“ hat meine Schmerzgrenze ja eh recht hoch gesetzt. In der entschärften Version darf man das Ganze noch auf dem Blog der Autorin bewundern. Ist im Prinzip eine Abwandlung von torsuns Polemik zum Grass Gedicht. Halt nur – tada – gegen mich. whatever.

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  kommentar des monats #3   

Der neue Kommentar des Monats bezieht sich dieses mal nicht direkt auf einen Eintrag hier auf dem Blog. Sicher, auch hier hat sich einiges an Kommentarperlen entfaltet. Der Kommentar, den ich posten will, stammt von Indymedia (Hitgarantie!) wo ich allwöchentlich doch ab und an noch einen Blick riskiere. Im Beitrag „Demobericht 1. Mai in Magdeburg“, über den ich gestern gestolpert bin, gibt es – keine Ahnung warum – auch gleich eine kleine „Grußbotschaft“ an mich. So würde ich das jedenfalls verstehen wenn jemand als „iDEPP“ einen Beitrag namens „I Draw Plans ---- Into The Towers…“ verfasst.

Einer meiner lieblings Absätze: „In MD sind es (Anmerkung Idep: gemeint sind „Antideutsche“) besonders Studentenkids reicher Eltern, die gerne mal ein wenig austicken, weil sie zuviel Zeit haben. Bloggen nur pseudo-avantgardistischen Bullshit und stänkern durch Drogeneinfluss nach ihren Electroparties andere Leute voll.“

Zwei Sätze. Sechs Klischees bedient. Rekordverdächtig.

Noch besser wird es in der folgenden Argumentationskette: „Die Antideutschen sind eine Beleidigung für jeden jüdischen Menschen. Durch solche Dummheiten werden wiederum andere Menschen zu Judenhassern.“

Bezeichnend das es mal wieder darauf hinaus läuft „Judenhass“ zu rechtfertigen. Geklärt – wie, warum, weshalb – wird eh nicht. Das hatte sich aber bereits angedeutet.

Am Ende gibts dann nochmal Elendswünsche hinterher: „Euch jeht’s zu gut!“

Ganz großes Tennis mal wieder.

  kommentar des monats #2   

Leute die genervt sind, wenn man über Antisemitismus spricht, sind mir ja die liebsten. Daher habe ich auch mal ganz spontan meinen nächsten Kommentar des Monats gekührt. The lovely Antideutscher Antizionist bereicherte die Kommentare zur Ausstellung „Das hat’s bei uns nicht gegeben! – Antisemitismus in der DDR“ auf überraschende und entlarvende Weise.

Here we go:
Antideutscher Antizionist 23. November 2008 um 18:22 Uhr
Ein Buch über Antikommunismus und Antisolidarität von Exlinken wäre die ideale Ergänzung.

Wer von euch ist nach sovielen Antisemitismuspredigten noch nicht religiös, ich meine, durch und durch? Dass ihr es vorzieht, hier in Deutschland Widerstand zu leisten, statt ins Gelobte Land auszuwandern, kann man euch dann doch als letzten Rest von Mitmenschlichkeit anrechnen. In doppeltem Sinne.

  kommentar des monats #1   

Zeit für eine neue Kategorie. Neben den gloreichen auf die 12, gaga gaga etc. darf ich nun kommentar des monats begrüßen und einweihen. Diesmal geht die so neue wie begehrte Auszeichnung an das magdeburger Original das die Kommentare mit seinen aggressiven Ausschweifungen wenig bereicherte aber doch füllte.

Here we go (aller Blödsinn im Original):
deine mutti 03. Oktober 2008 um 19:00 Uhr

aber wir sind hier in MAGDEBURG,und der magdeburger linken wurde noch beigebracht:”Don`t talk with idiots”,von daher hast du nicht mit einer diskusion zu rechnen
also entweder ihr diskutiert weiter mit leipziger rassisten über “notwendigkeit der israelsolidarität”-aber bitte seid ruhig wenn es hier um einen antifaschistischen selbstschutz geht,oder es geht wieder fleißig zur Uni und die Grundlagen fürs zukünftige Yuppie leben werden errichtet:)

kommunismus statt israel

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