Archiv der Kategorie 'Impressionen'

  nachgereicht: Bilder vom Kinderbistro im Krautwells   


feat. Apfelband :)

Mehr Bilder gibt es hier: klick

  liberated youth   


Eigentlich wollte ich erst mehr Fotos auf der Liberation Party am 8. Mai machen. Dann fand ich die Idee von Party Bildern doch eher abschreckend. Schlussendlich hab ich einfach nur ein einziges Bild von einem Teil der Deko gemacht. Mir hat es jedenfalls gut gefallen. Die Party war gut voll und die Leute im allgemeinen irgendwann auch. Gegen 5 oder so bin ich dann aber selbst ins Bett gefallen. Ging wohl noch bis 7 oder so. Dickes Danke auch an die DJs. Very Nice!

  no words …   

Gestern war ja das lang erwartete Tragedy Konzert. Ich bin ehrlich entäuscht vom Konzert. Nicht das Tragedy nicht gut waren. Nicht das nicht auch der Sound voll die Wand war aber es gab einiges was die Stimmung geschmälert hat. Wenn ich sage das Archiv war voll, schmeichelt das der Situation vor Ort ungemein. Ettliche Leute vor Ort waren sicher voll aber das Archiv war am bersten. So hatte ich bei Tragedy dann zwar einen guten Sound aber nur eine grobe Ahnung wo die Band sein müsste. Klar, man konnte sich das Ganze auch bei der Bar auf ner Leinwand ansehen aber dazu hätte man sich irgendwie in Richtung Bar bewegen können müssen. Das auf der Stelle stehen war ja schon ein Krampf und damit gepaart das sich im Sekundentakt neue schwitzende Körper an einem entlang rieben. Den Sauerstoffresten im Raum hatten dann auch noch einige den Kampf mit Zigaretten angesagt. Super Sache. Nach 20 Minuten in einer Situation wo wahrscheinlich die Leute in der ersten Reiche vor der Bühne noch gemerket haben, wenn jemand den Raum betreten hat, ist mir dann vollends die Lust vergangen. Also nach draussen quetschen und durchatmen. Nach 30 Minuten waren Tragedy dann krankheitsbedingt auch am Limit und am Ende. Die länge des Sets wär für mich absolut in Ordnung gewesen, nach 30 Minuten kommt ja dann nicht mehr wirklich was neues und man weiß wie die Band ist, aber das ganze Gedränge und Geschuppe war wirklich nicht aus zu halten. Schade.

  wunderschön   


Gestern. CocoRosie in Leipzig. Wunderschönes Konzert. Knapp zwei Stunden Auftritt bei drei Zugaben (oder waren es sogar vier?). Ich war ehrlich sprachlos und könnte auch jetzt nur verschiedene Adjektive als Beschreibung ungenügsam zusammenreihen. Das entstehende Satz-Unding erspare ich aber lieber allen und poste noch einen Song.

CocoRosie – Rainbowarriors

  Das ist Kunst   

Ashi (Captain Capa) hat einen Bericht zum Auftritt in Magdeburg auf der FasRa Party geschrieben. Neben schicken Fotos gibts auch gleich noch zwei Videos dazu. Hier mal Frittenbude mt Mindestens in 1000 Jahren vor der tobenden und textsicheren Menge. Nice

  total zerrockt   

Semesteranfangsparty unserer Fachschaft. Das Ganze dann noch mit Captain Capa und Frittenbude. Ich fühl mich als ob ich einen Jetlag habe … und die Party ist schon am letzten Donnerstag gewesen. Hell Yeah! Hammer Party! So voll haben wir das Projekt 7 noch nie bekommen und ich glaube mit dem Backstageraum haben wir uns ein Denkmal gesetzt. haha. Dickes Lob noch an Rennen, Toben & Ponies streicheln. Schönes Set.

Um mal abschließend noch Myspace zu zitieren:

bombe!!! das p7 hat gebrannt!

  SNAFU!   

Irgendwie kommen Erinnerungen an den Song „Guten Morgen, liebe Sorgen …“ hoch wenn ich man meinen Tagesbeginn Revue passieren lasse. 11 Uhr. Erfolgreicher Versuch aufzustehen. Routine: Kaffeemaschine anschmeißen; Rechner anschmeißen. Erstes Entsetzen. Der Rechner bleibt stumm. Da Auch die Anlage streikt ist der logische Schluss ein Stromausfall. Fast Richtig. Die Sicherung für mein Zimmer, und nur für mein Zimmer(!), hat es entschärft. Gut. Sicherungsproblem behoben. Kaffee eingeschenkt. Zweiter Versuch am Rechner. Das vertraute Surren wird unterbrochen von einem Schrillen Piepton. Der Bildschirm bleibt konsequent schwarz. Rhytmisches betätigen der An/Aus-Taste erzeugt nichts außer einer Piepmelodie. The Sound of Silence? Irgendwann lässt sich der Bildschirm herab magere technische Fehlerwerte zu zeigen. Das System bescheinigt mehrere Fehlstarts. Super. Hatte ich auch schon festgestellt. Nach dem Ram-Check dann: Nichts. Minutenlang nichts. Also: erster Rambaustein raus. Erneutes rhytmisches Betätigen der An/Aus-Taste. Immerhin bekomme ich irgendwann die reduzierte Ram-Zahl gezeigt. Dann: Nichts! WTF! Also: nächster Ram-Baustein raus. Endlich ein XP-Startscreen. Dann: ein XP-Bluescreen. Ärger keimt auf, den kein scheiß Wohlfühl-feng-shui beheben kann. Neustart. Endlich. Systemstart im zweiten Anlauf. Während ich am Rechner sitze und die geschrotteten Ram-Bausteine argwöhnisch vor mir hin und her schiebe stelle ich eine Blutspur am Boden fest, die zu meinem Bein führt. Check: Rechter Fuß. Klebt am Boden. Klebt in einer festgetrockneten Blutspur. UARGH! WTF! Beim Rechner checken habe ich mir offensichtlich irgendwie am Fuß aufgeritzt und minutenlang das Laminat vollgeblutet. Super. 13 Uhr endlich Kaffee. Endlich ein laufender Rechner und ein verarzteter Fuß. Manchmal will man einfach wieder ins Bett gehen!

  Gestern im Krautwells   

Ein kleiner Fotobericht von Gestern im Krautwells. Sorry für die mäßige Bildqualität aber ich hatte leider nur meine Handykamera dabei.

Kurz vor 19 Uhr. Letztes Feintuning im Krautwells und endlich Club Mate auch in Magdeburg trinken. Für einen Koffeinjunkie wie mich die Neuerung für den Sommer! Irgendwann nach 19 Uhr. Dank super Wetter kann man bei Bagel-Häppchen (dickes Lob, die waren super lecker) und Sekt draußen sitzen.
Bilder mit der Apfelbande im Innenbereich. Das Ganze in schicker Optik auf Leinwand und auf Keilrahmen aufgezogen. Alles D.I.Y..
Ein weiteres der insgesamt fünf Bilder mit der Apfelbande im Innenbereich neben der großen Bestell-Karte.
Die frisch gestaltete Kinderecke im Krautwells. Eins von Eins direkt befragten Kids hat schonmal das Ganze abgenommen und für gut befunden. Dickes Danke an Krautwells für die tolle Kollabo und alle die da waren für einen schicken Abend.

Einige der gezeigten Sachen sind bald hier im Shop erhältlich.

  Rassistenzone Sorglosland … – streng subjektive Berichterstattung   

Gestern gegen Mittag routiniert zu spät zum AntiRa-Spaziergang in Wurzen losgefahren um dann wie blöde nach Leipzig zu brettern. Dann extra knapp am Bahnhof angekommen und zum Zug gejoggt um pünktlich für die obligatorische Schupperei der Polizei anwesend zu sein, die irgendein Problem damit hatte das Leute in den Zug nach Wurzen steigen wollten. Das subjektive Sicherheitsgefühl war nach diesem polizeilichen Nullsummenspiel, wie gewohnt, jedenfalls nicht gesteigert worden.

Dann: 3 Stunden Wurzen. Beileibe nicht die schönste Sache, die man sich an einem Sonntagnachmittag und warmen Sonnenschein vorstellen kann. Das Kaff hatte ja in den 90ern und auch später eine widerwärtige Berühmtheit für seine Mischung aus Naziszene und gelebter Akzeptanz erlangt. Die gut 250 bis 300 Antifas machten es aber heute dennoch erträglich. Wurzen sah bestimmt nicht weniger trostlos aus als sonst und weniger Nazis und Nazifreunde/-freundinnen gab es bestimmt auch nicht aber der kaltschnäuzige Demoblock, der sich erfreulicherweise nicht viel sagen ließ und auch mal angebracht pöbelnd durch Wurzens Innenstadt zog, war wohl das sympathischste, was man sich gerade jetzt, gerade hier vorstellen konnte. Die Polizei machte irgendwie ihr Ding und das war oft sehr skurril. Zwischenzeitlich verteidigten mehrere Beamte immer mal wieder Nazi-Aufkleber, die dann doch abgerissen oder überklebt wurden. Davon unbekümmert gab es zig erfolgreiche Durchbrüche von Antifas um mal hier und mal dort Nazis zum Rennen zu bringen.

Die Message, das man sich von Regio-Nazis nicht sagen lässt, wo man wie rumlaufen kann, wurde dahingehend gut umgesetzt. Ich hab die Fahrt jedenfalls nicht bereut. Ach und Tatort hab ich gestern auch noch geschafft. Also alles Super.

  Streetart in Magdeburg   

fräulein lieschen hat bei der Sendung Jugendstil vom Offenen Kanal Magdeburg gezeigt und gesagt was Sache ist:
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  10-Punkte-Verordnung für die disziplinierte Marschformation   


Erschreckende Szenen auf dem „Trauermarsch“. Getarnte Kameraden und mehrfache Vergehen gegen das andächtige Rauchverbot. Einige der Kameraden sollen sogar gegessen haben …

Bei Infothek Dessau gibt es neben einer gewohnt guten Fotodokumentation des rechten „Trauermarsches“ auch einen sehr lesenswerten und teilweise wunderbar zynischen Tagesrückblick.

Auch die wiederholte Mahnung des Kameraden Andreas B. aus Magdeburg, während der Veranstaltung nicht zu essen, vermochten einige junge rechtsextreme nicht nachkommen. Wenn selbst die Führungsriege der sachsen-anhaltinischen Neonazis und die Ordnergruppe den Verordnungen nicht Folge leisten, kann das vom Nachwuchs kaum erwartet werden. Selbst der JN-Bundesvorsitzende Michael Schäfer, großes Vorbild für den NPD-Nachwuchs, telefoniert ignorant während der emotionalen Rede seines Volksgenossen. (via)

Der Mehrheit der rund 234.000 Magdeburgern scheint die Entscheidungsfreiheit über Mahlzeit und Fernsehprogramm genug Demokratie zu sein, um sich nicht weiter ins gesellschaftliche Geschehen einmischen zu müssen.(via)

  Europäische Antisemiten leben ihren Judenhass aus   

Exemplarisch möchte ich mal auf einen Artikel von Welt Online verweisen, der sich mit den antisemitischen Ausschreitungen der letzten Tage beschäftigt. Unter dem scheinheiligen Bezug auf den Gaza-Krieg werden antisemitische Anschläge verübt und in den Straßen antijüdische, antiisraelische und auch klar antisemitische Parolen gebrüllt. Man muss schon einen Sockenschuss haben um Antisemitimus als eine Reaktion auf das Handeln Israels deckeln zu wollen. Vielmehr wird, siehe Welt Online, der Gaza-Krieg zur Plattform bzw. wie ich es nenne würde, Projektionsfläche, für die antisemitische Gewalt in Wort und Tat. Um so erschreckender ist es, wenn Leute die sich für „Linke“ oder „Pazifisten“ halten, weiter, als ob es dies alles nicht gäbe, unreflektiert auf die nächste „Gaza-Soli“ rennen oder diese bewerben. Das es Antisemiten noch nie um Humanität ging, sondern eben immer nur um Antisemitismus, ist ja eigentlich keine neue Erkenntnis.

In Brüssel versuchten Unbekannte, eine Synagoge anzuzünden. In den Niederlanden wurde das sozialistische Parlamentsmitglied Harry van Bommel auf einer Demonstration gesichtet, er skandierte „Intifada, Intifada, Palästina frei!“. Teilnehmer der Demonstration berichteten niederländischen Medien, sie hätten „Juden ins Gas“-Rufe aus dem Hintergrund vernommen, auch in Frankfurt soll Ähnliches gebrüllt worden sein. Im schwedischen Helsingborg schlug jemand das Fenster eines Gebäudes der jüdischen Gemeinde ein und warf einen Brandsatz hinein. Ein palästinensischer Einwanderer verletzte in Dänemark zwei Israelis mit Schüssen. In London wurde ein Brandanschlag auf eine Synagoge verübt. Und Europa steht mit dem Problem nicht allein da: In der Türkei musste ein Basketball-Europapokalspiel abgesagt werden, weil Fans des türkischen Vereins in der Halle antiisraelische Parolen skandierten. Die Spieler des israelischen Klubs Bnei Hasharon mussten in die Umkleidekabine flüchten. In der ganzen Welt wurden bei Demonstrationen israelische Flaggen verbrannt, Davidsterne Hakenkreuzen gleichgesetzt.

(Artikel lesen)

  M – Eine Stadt sucht einen Mörder   

So ich hab mal eben ein Stück Filmgeschichte rausgewühlt. Quasi ein nachgereichtes Weihnachtsgeschenk oder so. Weiß ja nicht ob das alle Leser_innen überhaupt begehen. Jedenfalls ist der Film unbedingt zu empfehlen – ob mit oder ohne Weihnachten. Wer nicht zuviel vorweg gespoilt bekommen möchte, sollte vielleicht erst den Film ansehen und dann erst den nachfolgenden Text lesen.

1931 erschien der Film „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ von Fritz Lang, der auch für Filme wie Metropolis (1927) oder Auch Henker sterben (1943) verantwortlich zeichnet. Für meine Begriffe hat Lang hier ein filmisches Meisterwerk hinterlassen. Erzählt wird zuerst die Geschichte eines Kindermörders in einer nicht benannten Stadt. Nach einem neuerlichen Mord an einem Kind setzt der Film ein um seinen eigentlichen Gehalt zu entwickeln. Die Polizei intensiviert die Ermittlungen. In penibler Weise wird der kriminalistische Alltag dargestellt. Auf den Straßen folgt der Angst vor dem Mörder, der jeder und jede sein kann – das Motiv der unbestimmten Todesangst wird aufgebaut – der Hysterie. Der Hysterie, dem Verdacht jedes Menschen, jedem anderen Menschen das Morden zuzutrauen.
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  Nachlese: Reeducation Gala   

Ich wurde gefragt ob ich nicht mal was zum Egotronic Konzert im Blow Up schreiben mag. Also natürlich auch zu den Vorträgen von Jan Gerber und Justus Wertmüller. Ich will es mal versuchen.

Der Salon Bolschewique und die AG No Tears For Krauts hatten am 18.12. zur großen Reeducation Gala geladen. Jan Gerber eröffnete den Abend mit einem Vortrag, der sich in weiten Teilen an seinem Artikel Magdeburg – Napoli (Dänger: der Link führt zur Bahamas. haha) orientierte und versuchte das „Magdeburger Gefühl zu skizzieren: „Schunkelstimmung verschmilzt mit Weinerlichkeit und DDR-Nostalgie. Das und Unmengen Alkohol ergeben zusammen das Magdeburger Gefühl, von allen nur „belogen und betrogen“ zu werden, und damit verbunden ein Verfolgungsbedürfnis gegen alle, die die heile Welt von „Achims Hitparade“, dem „Riverboat“ oder – für die Jüngeren – der „Morningshow“ des Radiosenders MDR-Sputnik stören.[…] Die Lähmung und gleichzeitige Brutalisierung des öffentlichen Lebens wirkte und wirkt sich auch auf den allgemeinen Zustand der linken Szene Magdeburgs aus.“ Da es wohl leiden keinen Mitschnitt gibt, kann ich nur nochmal auf den Artikel verweisen, der die Kernthesen beinhaltet.

Den Vortrag von Justus Wertmüller habe ich nur stückweise mitbekommen, da der Raum einfach grandios überfüllt war, was dazu führte, das ich unweigerlich die ganze Zeit stehen musste. Für das Anhören zweier Vorträge eine sehr anstrengende Angelegenheit. Eine konsistente Zusammenfassung ist mir daher nicht möglich. Natürlich ging es um die Frage für was man als bedingungsloser Kritiker der Verhältnisse einstehen würde und was das insgesondere für und gegen eine so called Linke bedeuten würde. Alles in allem habe ich eigentlich nicht viel neues gehört aber zumindest bei einigen bissigen Polemiken meinen Spaß gehabt. Die folgende Diskussion fand ich eher langweilig, da leider am eigentlichen Thema – was man denn von einigen Teilen der magdeburger Linken zu halten habe – sicher vorbeidiskutiert wurde. Mein Eindruck war, das man sich da mit Nebendiskussionen darum drückte, vielleicht doch mal Standpunkt zu beziehen.

Danach folgte dann Egotronic. Das Blow Up! war voll, viele Leute auch und die Stimmung war wohl ziemlich gut. Tja was soll ich zu Egotronic Auftritten noch schreiben? Einfach hingehen und dabei sein, würde ich sagen.

Remember:
„Linksautonome überfallen Linke bei Israel-Vortrag “
Schlagzeile auf Seite 1 der Magdeburger Volksstimme vom 29.06.07

Was man wohl festhalten kann, ist, wenn es störungsfreie Vorträge mit Autoren der Bahamas und rappelvolle Egotronic Konzerte in Magdeburg gibt, das sich in Magdeburg seit den Angriffen auf die Veranstaltungen des AIP 2007 einiges geändert hat. Das ist doch erfreulich.

  Super Flu @ Kunstkantine   



Super Flu played Gum Remix / DEKADENT007 from Dekadent Schallplatten on Vimeo.

Hier mal noch eben ein paar Impression von Super Flu in der Kunstkantine nachgereicht. Also schön gucken und auf den 25. Dezember freuen, wenn die Kunstkantine ihr 6-Jähriges feiert.