Archiv der Kategorie 'I go nerdy at'

  Terminhinweis: MIMAS am 04.06. in Magdeburg   


Ab ca. 21 Uhr im Café Central Magdeburg gibts ne Postrock/Math-Abreibung made in Dänemark! Mogwai meets Pavement! check Mimas @ myspace

  Lost   

Oh man. Nach 6 Staffeln geht die Serie nun zu Ende und ja, ich bin Fan! Ich kann es kaum erwarten :)

Zum anteasern hier mal 2 Videos von Jimmy Kimmel.

  Ein Skatepark in Magdeburg?   


Hab mal seit langem wieder die Newsmeldungen bei Skate TV gecheckt. Dabei bin ich über das ambitionierte Vorhaben einen Skatepark in Magdeburg zu realisieren gestolpert. (mehr infos) Anscheinend kann man auch damit rechnen, dass das Ganze im Haushaltsjahr 2011/2012 umgesetzt werden könnte. Ich drück mal kräftig die Daumen :)

  Dates: Snailhouse | 26.05.2010 @ Café Central Magdeburg   


Nochmal das Café Central. Diesmal kein Elektropunk, sonder Singer-Songwriter-Stuff deluxe.

Snailhouse (Kanada) // Support: A Crush on Yesterday (MD)
Snailhouse ist das musikalische Schneckenhaus von Mike Feuerstack. Das unkonventionell Vertraute ist Mikes Anspruch an seine Musik und damit kommt er dem unseren sehr entgegen. Seine wunderbaren, mit der typisch kanadischen Gelassenheit gespielten Songs, verzaubern durch ihre Einfachheit, der mit countryesker Würze immer die Wildnis und Weite dieses atemberaubenden Landes anzuhören ist. Bei seinem neuen Album „Lies on the Prize“ kamen Mike Jeff DeButte von den grandiosen Acorn, Sarah Neufeld (Arcade Fire) und Pietro Amato (Bell Orchestre) zuhilfe. Jeremy Gara, Drummer von Arcade Fire und langjähriger Snailhouse-Mitbewohner, fungierte als Koproduzent des nunmehr sechsten Snailhouse-Albums. (@myspace)

A Crush on Yesterday – Christopher Wieduwilt hat schon mit einigen Bands die Bühnen unsicher gemacht. Mit „A Crush on Yesterday“ zeigt er nun, dass er auch als Solokünstler sein Handwerk versteht. Bei seinem Singer-Songwriter Projekt ist der Name Programm. Mit Akustik-Pop mit eingängigen Melodien und einem Hauch von Ambienteelementen verpackt Christopher andächtige Erinnerungen an die bleibenden Momente im Leben, die man zu gern noch einmal durchleben würde.

(via Café Central)

  Dates: Urbanpiraten im Doppelpack   

Nachdem die Urbanpiratenseite einen Facelift erhalten hat, gehts natürlich auch mit neuen Projekten weiter.

Los gehts mit einem Doppelpack:
Elektroklatsche #3 & Art to Shop (mehr…)

  Too late to apologize   

Danke! das ist großartig. Life, Liberty and the pursuit of Happiness mit der ganzen Portion Pop/Rock auf die 12. Ohrwurm!

  Video & Fotos zum Emancipation for Everyone Festival   


Bei Mainstage gibts zum Emancipation for Everyone einen schicken Videozusammenschnitt und Fotos der Show. Schön wars!

  mit der richtigen Portion Pathos   

„Antideutsch sein, bedeutet nicht Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft obligatorisch zu hassen oder sich vor deutscher Küche zu ekeln (letzteres gelegentlich schon); antideutsch bedeutet, den unfreien Kollektiven, deren unmenschlichste Form die der Volksgemeinschaft der deutschen Nazis gewesen ist, radikalster Feind zu bleiben. Und hier vor allem die Tatsache des Volkes, den Antisemitismus, den Stellvertreterhass auf Befreiung und Glück, konsequent anzugreifen.

via Cosmoproletarian Solidarity

  Quote of the Day   

„Letzte Nacht ist mir Darth Vader erschienen, vom Planeten Vulkan und hat gesagt, falls ich Lorraine nicht einlade, würde er mir das Gehirn rausschmelzen!“

Back to the Future

  Retro Action   


Ich brech mir gerade die Finger bei dem ultra genialen Gunstar Heores für den Sega MegaDrive. Und ihr so?

  16. Jan 2010: Emancipation for Everyone! Feiern gegen Geschichtsrevisionismus   

Emancipation for Everyone Festival 16. Januar 2010 Magdeburg
Im Sommer hieß es Emancipation for Everyone – Against Homophobia in Magdeburg (Siehe hier und hier). Für den kommenden 16. Januar – wenn Revisionisten jedweder Couleur und Nazis betrauern wollen, das die Alliierten das nationalsozialistische Deutschland militärisch zur Kapitulation brachten – heißt es „Feiern gegen Geschichtsrevisionismus!“

Denn, „[w]er deutschtümelnde Trauermärsche aufhalten möchte und lieber für politische und kulturelle Freiheit feiert, sollte zum Festival Emancipation for Everyone kommen.“ (Aus dem Ankündigungstext)

/// Programm und Infos auf: www.efe2010.de ///

Zur historischen Einordnung des 16. Januar nur zwei kurze, sich gut ergänzende, Zitate. „Mitnichten war Magdeburg in der Zeit des Nationalsozialismus wie oft herbei halluziniert eine unpolitische oder unschuldige Enklave inmitten der grassierenden Barbarei. Es hatte vielmehr eine entsprechende und funktionswichtige Position innerhalb „Nazideutschlands“. Die Vorstellung, die MagdeburgerInnen hätten 12 Jahre lang nur Augen und Ohren zugehalten und wären schlussendlich „unfair weggebombt“ worden, ist absurd und teilweise doch gängige Geschichtsauslegung. Dieser konstruierten „weißen Weste“ stehen harte historische Fakten gegenüber.“ […] Wie überall in Deutschland diffundierte das KZ-System in die Lebenswelt der Bevölkerung. Über 5.700 KZ-Häftlinge gab es 1944/45 in den Magdeburger Außenlagern des KZ Buchenwald, Stadtfeld und Rothensee. Die Insassen wurden als Arbeitssklaven für den Rüstungskonzern Polte und die Braunkohle- und Benzin AG (Brabag) eingesetzt und im Sinne der „Vernichtung durch Arbeit“ zu Tode gequält.1

und weiter: „Otto Gruson produzierte Panzerkuppeln und Gussgranaten; die Firma Polte war das größte Unternehmen für die Herstellung von Handwaffen-Munition, Kartuschen usw; Krupp-Gruson fertigte Panzer und Geschütze; die Maschinenfabrik Buckau R. Wolf AG Torpedomotoren und hydraulische Geräte für den Flugzeugbau; Schäfer und Buddenberg war der größte Armaturenhersteller in Europa und produzierte u.a. für den Flugzeugbau; das Zweigwerk des Junkersbetriebes stellte ohnehin Motoren für den Luftkrieg her.“2

  1. Aus dem Aufruf „Geschichtsrevisionismus bekämpfen! Gegen kollektives Rotz und Wasser!“ [zurück]
  2. Hattenhorst, Maik (2005): Stadt der Mitte: Zentrum der Aufrüstung und zweite Zerstörung In Puhle, Matthias und Petsch, Peter (Hrsg.) (2005): Magdeburg. Die Geschichte einer Stadt 805-2005.Verlag Janos Stekovics. Magdeburg 2005 [zurück]

  AGEA: Antifaschistische Hochschultage gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit #3   

Hier mal die Ankündigung für die dritten Antifaschistischen Hochschultage an der AG Emanzipative AntifaschistInnen. (via AGEA)

Die Antifaschistischen Hochschultage gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit gehen in die dritte Runde. Mit der aktuellen Veranstaltungsreihe wollen wir die Universität erneut als Raum für die Auseinandersetzung mit der Gesellschaft aus studentischer Eigeninitiative beleben. Für uns geht es um das aktive Mitgestalten der Universität als Ort des kritischen Denkens und der Diskussion. So liegt unser Fokus zum Einen auf einer Vielfalt der Veranstaltungen und zum Anderen auf einem ansprechenden wissenschaftlich-theoretischem Niveau. Die einzelnen Veranstaltungen sollen eine tiefer gehende Auseinandersetzung zu Themen wie Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Psychoanalyse, kritischer Theorie, sowie dem Völkerrecht etc. offerieren und gleichermaßen Raum zur Diskussion mit den Referierenden, wie auch unter den Studierenden, bieten. Die inhaltlichen Schwerpunkte versuchen dabei verschiedene aktuelle Diskussionsstränge aufzugreifen.


Programmübersicht:

16. Dez. 2009 / 19 Uhr / G40 OvGU (Zschokkestraße 32)
What’s left? Zu Geschichte und Verfall der Linken.
Vortrag mit Jan Gerber
Ankündigungstext lesen

21. Jan. 2010 / 19 Uhr / G40 OvGU (Zschokkestraße 32)
Kritische Theorie und Psychoanalyse. Antisemitismus als Denkform.
Vortrag mit Dr. phil. Oliver Decker
Ankündigungstext lesen

27. Jan. 2010 / 19 Uhr / G40 OvGU (Zschokkestraße 32)
Der Wahn vom Weltsouverän. Zur Kritik des Völkerrechts.
Buchvorstellung mit Gerhard Scheit
Ankündigungstext lesen

03. Feb. 2010 / 19 Uhr / G40 OvGU (Zschokkestraße 32)
Die verschwundene Wirklichkeit. Zum Realitätsbegriff und Realismuskonzept der kritischen Theorie.
Vortrag mit Roger Behrens
Ankündigungstext lesen

  5. & 6. Dez.: URBANPIRATEN – 25Hours Galerie & Elektroklatsche   

Das Jahr 2009 soll nicht ohne eine kleine Überraschung unsererseits ausklingen.
Um euch und anderen Menschen noch eine Gelegenheit zu geben mal nicht erst am 23.12. Weihnachtsgeschenke zu kaufen, könnt ihr das im Riff schon einmal von Eurer „TO DO LIST“ am 05.12. streichen.

Ihr habt 25 Stunden am Stück Zeit das passende Stück zu kaufen und netten Menschen ein Lächeln am Weihnachtsabend auf das Gesicht zu zaubern. Wir werden eine Menge Zeugs von einer Menge Leute zum Angebot reichen. Packt die Gelegenheit beimSchopfe und entert das UrbanpiratenRIFF.

Natürlich werden wir Euch beim Einkauf mit verkaufsunterstützender Musik beschallen und gehen dann zum Abend in Livemusik über. Wir freuen uns an diesem Abend eine Band aus England im Riff zu begrüßen – THE .

Im Anschluss habt ihr die außerordentliche Freude euch eine URBANPIRATEN – ELEKTROKLATSCHE abzuholen! Seid gespannt was sich dahinter verbirgt. Soviel sei verraten, es kann ausgelassen getanzt werden. Wer glaubt damit ist DAS erledigt, liest mal schön weiter.

Am nächsten Tag kredenzen wir ein leckeres Frühstück und lassen euch mit richtig schöner Sonntagsmusik ENTSPANNEN. Mit dabei sind The Black Atlantic (NL) und ein Virtuose am Piano und mal sehen! Ihr habt dann die Möglichkeit VERGESSENES noch bis 17.00 Uhr zu erwerben.

  plakat für audiolith   

Ich denk ja schon länger über eine geeignete Form von neuem Portfolio nach. Daher gabs bislang auch keine Updates mehr in die Richtung. Hier nun mal trotzdem eine neue Sache. Ein Plakat für das Audiolith Fest in Köln.

  Lasst es uns gemeinsam versalzen!   

„Verbunden mit einem, seit der deutschen Wiedervereinigung erstarkten, „Wir-sind-wieder-wer-Gefühl“, lebt [der Antisemitismus] am Stammtisch wie im Bridgeclub fort, überall dort, wo von „den Juden“ die Rede ist und sich über deren angebliche Macht und Einflussnahme in der deutschen Gesellschaft mokiert wird, überall dort, wo deutsche Juden aufgefordert werden doch „nach Israel“ zu gehen, wenn sie sich als Ruhestörer erweisen und zu vielerlei Anlässen mehr. Gepaart mit unqualifizierten und verschwörungstheoretischen Äußerungen über Nahost, denen stets eine gewisse Häme nachzuweisen ist, ergibt das ein Süppchen, das der Deutsche gerne kocht und verspeist. Lasst es uns gemeinsam versalzen!“

Dirk von Lotzow