Archiv der Kategorie 'gaga gaga'

  Bekennervideo des APK aufgetaucht   

Vor 20 Jahren wurde der Gute Geschmack Magdeburgs entführt. Nun ist ein Bekennervideo aufgetaucht!

Urbanpiraten gehen ab!

  Supershirt – 8K Mark Café Central Version   

Supershirt waren im Mai im Café Central in Magdeburg. Jetzt ist ein Video dazu erschienen, das ziemlich gut die Stimmung im Wohnzimmer eingefangen hat. Schönet Ding!


  Retro Action   



Ich brech mir gerade die Finger bei dem ultra genialen Gunstar Heores für den Sega MegaDrive. Und ihr so?

  Na Danke … „Wenn Gott gütig ist, straft er die Israelis“ (SPON 30.08.2009)   

Rolf Behrens stellte nach der Analyse von 345 Artikeln des Nachrichtenmagazins Spiegel in seinem Beitrag „Sie schießen, um zu töten.“ (Neu-alter Judenhass, Hrsg.: Faber, Schoeps, Stawski 2007, 2. Auflage) fest, der Spiegel, „als meistzitiertes Medium […] und Themensetzer in der deutschen Presse- und Rundfunklandschaft“, führt das oft behauptete Tabu der Israelkritik in Deutschland ad absurdum. Laut Behrens zeigte sich im Untersuchungszeitraum (Intifada 1987-1992 und Al-Aqsa-Intifada 200-2002), dass der Spiegel in der Berichterstattung „mehr als einmal die Grenze überschreitet, die legitime Israelkritik von Antizinismus und Antisemitismus trennt.“ Der israelische Staat wird stereotyp als brutal, expansiv, rassistisch, voller Missstände und mit einer Gesellschaft gezeigt, die „sich im Niedergang befinde.“ So komme kaum ein Text „ohne feststehende und bewertende Vorstellungsbilder aus“, wie Behrens am statistischen Mittelwert von 0,96 Stereotype pro Artikel darlegt.


(Bild via www.coxandforkum.com)

Ulrike Putz berichtete nun auf Spiegel Online „In den Lagern der Palästinenser wächst der Hass“. Nach der Kurzvorstellung und emotionaler Einführung eines ehemaligen palästinensischen Familienglücks kommt der skandalisierende Bruch: „Doch dann brach kurz nach Weihnachten 2008 der Krieg zwischen Israel und der den Gaza-Streifen regierenden radikalen Hamas aus.“ Putz verschwendet keine weiteren erklärenden Worte dazu. Hintergründe, Verlauf oder ähnliches? So etwas sucht man vergebens. Das moralische Dilemma ist indes angerichtet: „Hier wurde meine Tochter ins Feuer geschleudert.“ Guten Appetit! Die Bodenoffensive der israelischen Armee reduziert sich auf ein moralisch zu verurteilendes fast a-politisches Event. Kein Wort von menschlichen Schutzschildern, derer sich die Hamas bediente, kein Wort vom Raketenbeschuss auf Israel, kein Wort über die hochkomplexe und andauernde Konfliktsituation, die in der Bodenoffensive nur einen weiteren Ausdruck fand, kein Wort über die Korruption im Gazastreifen, die humanitäre Hilfe blockiert.

Der interviewten Abu Halima wird damit Legitimation und Verständnis gegeben, wenn sie resümiert „wenn [Gott] gütig ist, dann straft er die Israelis für das, was sie getan haben“. Doch dabei bleibt es nicht. Nicht selten wurde der Spiegel biblisch wenn es darum ging, den Stereotyp der Rachsüchtigkeit der Israelis zu untermauern. So zitiert Behrens treffend einige Zeilen: „schon seit den Königen David und Salomo strotzt die Geschichte der Israeliten von Krieg, Mord und Totschlag“ (Spiegel 41/2001, S. 162); oder die „[…]geradezu biblische Vergeltungspolitik Scharons – Auge um Auge, Wahn um Wahn […]“ (Spiegel 15/2002, S. 139). Die Verlogenheit der humanistischen Anklage wird offenbar, wenn, wie im Artikel von Putz, Aussagen wie die von Abu Halim „Wenn [sie] könnte, würde [sie sich] unter den Israelis in die Luft sprengen […]“ unkommentiert stehen bleiben. Die Anklage wird einseitig. Das Moralisieren Mittel zum Zweck. Der Lesende hat indes zur Rezeption durch den Artikel nur die moralische Einstimmung auf das Einzelschicksal. So darf Abu Halima dann auch mit Aussagen wie: „Sie haben mir fünf Menschen genommen, ich nähme 50 von ihnen“ weiter um die Gunst und verständnisvolle Gnade des Lesenden für den geäußerten Wunsch nach Mord werben. Dass hierbei auch keine Unterscheidung zwischen Militär und Zivilbevölkerung getroffen wird, sondern Israelis allgemein als Ziel markiert werden, sei dazu auch noch angemerkt.

Über die Motivation für solche Darstellungen kann ich nur Mutmaßen. Behrens schlägt in seinem Beitrag 5 mögliche Erklärungsmuster vor. Im dritten Punkt zitiert er sinngemäß den verstorbenen palästinensischen Schriftsteller Edward Said, nach dessen Ansicht „»der Orintale« im Westen […] oftmals als rückständiger Mensch angesehen [wird], dessen Handeln nicht an den »zivilisierten« Maßstäben des Westens zu messen sei.“ Behrens spricht hier von einem subtilen Rassismus. Aber auch das bedienen der öffentlichen Meinung (Punkt 2 bei Behrens) sollte nicht außer acht gelassen werden. 2004 stimmten immerhin 68,3 Prozent der Befragten Deutschen der Aussage zu „Israel führ[e] einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser“.

  vote   

ich würde dafür stimmen das sich gegenstandpunkt in gegenstandswechsel umbenennt. dann ist auch gleich die „argumentationstruktur“ mit benannt. alle „argumente“ sprechen dafür.

  Ohrwurm des Tages   



Urbanpiraten-Folgeerscheinungen ;)

  FasRa Semesterabschluss Minifestival   

Live Line Up steht: Das Bierbeben, Brockdorf Klang Labor, Monotekktoni, Captain Capa, Kaoss Kids

hier noch gewohnt und berechtigt überdimensioniert der Flyer:

  ich bin ein pirat   

… und mache gleich piraten sachen :-D

(muss man nicht verstehen)

  kommentar des monats #3   

Der neue Kommentar des Monats bezieht sich dieses mal nicht direkt auf einen Eintrag hier auf dem Blog. Sicher, auch hier hat sich einiges an Kommentarperlen entfaltet. Der Kommentar, den ich posten will, stammt von Indymedia (Hitgarantie!) wo ich allwöchentlich doch ab und an noch einen Blick riskiere. Im Beitrag „Demobericht 1. Mai in Magdeburg“, über den ich gestern gestolpert bin, gibt es – keine Ahnung warum – auch gleich eine kleine „Grußbotschaft“ an mich. So würde ich das jedenfalls verstehen wenn jemand als „iDEPP“ einen Beitrag namens „I Draw Plans ---- Into The Towers…“ verfasst.

Einer meiner lieblings Absätze: „In MD sind es (Anmerkung Idep: gemeint sind „Antideutsche“) besonders Studentenkids reicher Eltern, die gerne mal ein wenig austicken, weil sie zuviel Zeit haben. Bloggen nur pseudo-avantgardistischen Bullshit und stänkern durch Drogeneinfluss nach ihren Electroparties andere Leute voll.“

Zwei Sätze. Sechs Klischees bedient. Rekordverdächtig.

Noch besser wird es in der folgenden Argumentationskette: „Die Antideutschen sind eine Beleidigung für jeden jüdischen Menschen. Durch solche Dummheiten werden wiederum andere Menschen zu Judenhassern.“

Bezeichnend das es mal wieder darauf hinaus läuft „Judenhass“ zu rechtfertigen. Geklärt – wie, warum, weshalb – wird eh nicht. Das hatte sich aber bereits angedeutet.

Am Ende gibts dann nochmal Elendswünsche hinterher: „Euch jeht’s zu gut!“

Ganz großes Tennis mal wieder.

  JedeR feiert halt anders …   

Weil Meinungsfreiheit ne tolle Sache ist, kündigt die Agentur KemperTrautmann, die für die „Du bist Deutschland“-Kampagne verantwortlich zeichnet, stilsicher zum so called Geburtstag des Grundgesetzes an, das Projekt „Du bist Terrorist“ (vgl. Spreeblick) abzumahnen.

Read: Du wirst abgemahnt de?

  no words …   

Gestern war ja das lang erwartete Tragedy Konzert. Ich bin ehrlich entäuscht vom Konzert. Nicht das Tragedy nicht gut waren. Nicht das nicht auch der Sound voll die Wand war aber es gab einiges was die Stimmung geschmälert hat. Wenn ich sage das Archiv war voll, schmeichelt das der Situation vor Ort ungemein. Ettliche Leute vor Ort waren sicher voll aber das Archiv war am bersten. So hatte ich bei Tragedy dann zwar einen guten Sound aber nur eine grobe Ahnung wo die Band sein müsste. Klar, man konnte sich das Ganze auch bei der Bar auf ner Leinwand ansehen aber dazu hätte man sich irgendwie in Richtung Bar bewegen können müssen. Das auf der Stelle stehen war ja schon ein Krampf und damit gepaart das sich im Sekundentakt neue schwitzende Körper an einem entlang rieben. Den Sauerstoffresten im Raum hatten dann auch noch einige den Kampf mit Zigaretten angesagt. Super Sache. Nach 20 Minuten in einer Situation wo wahrscheinlich die Leute in der ersten Reiche vor der Bühne noch gemerket haben, wenn jemand den Raum betreten hat, ist mir dann vollends die Lust vergangen. Also nach draussen quetschen und durchatmen. Nach 30 Minuten waren Tragedy dann krankheitsbedingt auch am Limit und am Ende. Die länge des Sets wär für mich absolut in Ordnung gewesen, nach 30 Minuten kommt ja dann nicht mehr wirklich was neues und man weiß wie die Band ist, aber das ganze Gedränge und Geschuppe war wirklich nicht aus zu halten. Schade.

  scheiß Sucht!   



Einige haben ja schon mitbekommen das mit dem Launch von Quake Live meine alte QIII-Sucht wieder erwacht ist. Nun auch nochmal hier auf dem Blog das Outing: Ja ich spiele Quake Live! Total Frags: 1,356 … Need to say more? Da gerade ein absolut guter Trailer zum Spiel kursiert, gebe ich den hier mal zum Besten. Strictly Fan-work!

  Think b4 you speak – The hard Way   



Ich hatte ja bereits auf diese Kampagne hingewiesen. Sin LaSalle im Film Be Cool zeigt eine sehr „offensiven“ Umgang mit herablassenden Bemerkungem.

  SNAFU!   

Irgendwie kommen Erinnerungen an den Song „Guten Morgen, liebe Sorgen …“ hoch wenn ich man meinen Tagesbeginn Revue passieren lasse. 11 Uhr. Erfolgreicher Versuch aufzustehen. Routine: Kaffeemaschine anschmeißen; Rechner anschmeißen. Erstes Entsetzen. Der Rechner bleibt stumm. Da Auch die Anlage streikt ist der logische Schluss ein Stromausfall. Fast Richtig. Die Sicherung für mein Zimmer, und nur für mein Zimmer(!), hat es entschärft. Gut. Sicherungsproblem behoben. Kaffee eingeschenkt. Zweiter Versuch am Rechner. Das vertraute Surren wird unterbrochen von einem Schrillen Piepton. Der Bildschirm bleibt konsequent schwarz. Rhytmisches betätigen der An/Aus-Taste erzeugt nichts außer einer Piepmelodie. The Sound of Silence? Irgendwann lässt sich der Bildschirm herab magere technische Fehlerwerte zu zeigen. Das System bescheinigt mehrere Fehlstarts. Super. Hatte ich auch schon festgestellt. Nach dem Ram-Check dann: Nichts. Minutenlang nichts. Also: erster Rambaustein raus. Erneutes rhytmisches Betätigen der An/Aus-Taste. Immerhin bekomme ich irgendwann die reduzierte Ram-Zahl gezeigt. Dann: Nichts! WTF! Also: nächster Ram-Baustein raus. Endlich ein XP-Startscreen. Dann: ein XP-Bluescreen. Ärger keimt auf, den kein scheiß Wohlfühl-feng-shui beheben kann. Neustart. Endlich. Systemstart im zweiten Anlauf. Während ich am Rechner sitze und die geschrotteten Ram-Bausteine argwöhnisch vor mir hin und her schiebe stelle ich eine Blutspur am Boden fest, die zu meinem Bein führt. Check: Rechter Fuß. Klebt am Boden. Klebt in einer festgetrockneten Blutspur. UARGH! WTF! Beim Rechner checken habe ich mir offensichtlich irgendwie am Fuß aufgeritzt und minutenlang das Laminat vollgeblutet. Super. 13 Uhr endlich Kaffee. Endlich ein laufender Rechner und ein verarzteter Fuß. Manchmal will man einfach wieder ins Bett gehen!

  kurz notiert   

Es ist schon objektiver Wahn, wenn man angesichts der Massaker und Vertreibungen in Darfur zu dem Schluss kommt: „Der Haftbefehl gegen al-Bashir (Anm. IdEp: sudanesische Staatschef) bildet den bishgerigen Höhepunkt in einer Serie von Aggressions-Akten gegen den Sudan.“ So zu lesen bei Indymedia; verfasst von Initiativ e.V. (Duisburg).