Dates

  10.07.09 // Vortrag // Hot Topic – Popfeminismus Heute   


10.07.09 | 19:30 Uhr | Projekt 7 Magdeburg

Feminismus wird im Mainstream oft nur mit Namen wie Alice Schwarzer oder, wenn es aktueller sein darf, auch mal mit Charlotte Roche in Verbindung gebracht. Das Buch „Hot Topic – Popfeminismus heute“ versammelt viele Beiträge die persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse zu Themen wie Schoenheits-Terror, Comming-out, Drag-Kings, FanZines, Abtreibung, Gender-trouble und vielem mehr beschreiben. Wie Dörte Miosga in der Intro schreibt, ruft »›Hot Topic‹ […] selbstbewusst zu mehr medialer Präsenz des popbezogenen Feminismus auf. Eine attraktive Vorstellung.« Doch was heißt dieses Popfeminismus eigentlich? Was kann und will Popfeminismus gerade in Bezug auf die Lebensrealität junger Frauen leisten? Kann hier ein kritisches Potential entfaltet werden oder schlägt das Konzept um in Affirmation des Status Quo? Diesen und anderen Fragen widmet sich die Herausgeberin des Buches Sonja Eismann im gleichnamigen Vortrag.

Sonja Eismann ist Mitherausgeberin der Zeitschrift «Missy Magazine» und war lange Zeit Redakteurin der Zeitschrift «Intro».

Eine Veranstaltung des Hochschulpolitischen Referats des Studierendenrats der OvGU und der AG Emanzipative AntifaschistInnen.

  Heute: Finissage bei den Urbanpiraten   

Schön, so schön wars. In zwei Wochen zu einem kleinen Hotspot des social Networkings avanciert, verlassen nun heute die Urbanpiraten die Stadt. Mir wird mein Open-Air Wohnzimmer fehlen :)

Ab ca. 20:30 Uhr wird der großartige Lars Johansen ausgewählte Werke aus der Galerie versteigern, also seit pünktlich ihr Schnäpchenjäger…

  FasRa Semesterabschluss Minifestival   

Live Line Up steht: Das Bierbeben, Brockdorf Klang Labor, Monotekktoni, Captain Capa, Kaoss Kids

hier noch gewohnt und berechtigt überdimensioniert der Flyer:

  you MELT! my heart   


Bald ist es wieder soweit. Das MELT! steht ins Haus und ich freu mich diesmal als Pressevertreter vor Ort sein zu dürfen. Das Line Up bietet dann auch gleich mal alles was man mal gesehen haben sollte. Zum schmackhaft machen mal ein paar meiner Highlights: La Roux, DJ Koze, Mediengruppe Telekommander, Digitalism, Boys Noize, Bodi Bill, Bloc Party, Paul Kalkbrenner, Röyksopp, Trentemøller (DJ-Set) und und und. Danach werd ich wohl neue Schuhe brauchen.

  Eröffnung der Urbanpiraten   

Hrr Hrrr Hrrr. Heute 20 Uhr gehts los ihr Landratten. See ya.

  25.06.09: Sonja Witte (kittkritik): „Nationales Vergangenheitsrecycling – Die postnazistische Allianz der Generationen im deutschen Kollektiv“   

25.06.09 / 19 UHR
Uni-Magdeburg
FGSE / Gebäude 40

Raum ist vor Ort ausgeschrieben

“Aufarbeitung deutscher Geschichte” verbindet sich als moralischer Bezugspunkt nationaler Ideologie mit der Idee einer Versöhnung der Generationen. Die Referenz auf die deutschen Verbrechen, auf Auschwitz, ist dabei zentral. Neben die fortwährende Stilisierung der Deutschen als Opfer tritt momentan die Integration von Auschwitz in die medialen (Re-)Inszenierungen der deutschen Erinnerungsarbeit als gesellschaftlichem ,Kitt’, in der die Nation zum kollektiven Objekt der Identifizierung wird. Die neue Unbefangenheit im Umgang mit der Geschichte, in der Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der eigenen Großeltern, der Wunsch, bei der Weltmeisterschaft auch einmal unbeschwert “schwarz-rot-geil” zu sein, macht die dritte TäterInnengeneration zum Protagonisten des postnazistischen Nationalgefühls.

Der Vortrag stellt die von der Gruppe kittkritik in dem Sammelband “Deutschlandwunder – Wunsch und Wahn in der postnazistischen Kultur” (erschienen 2007 im Ventil-Verlag) entwickelten Thesen zur Verknüpfung der gegenwärtigen kulturindustriellen Anpassung und Umwandlung von Elementen des Nationalsozialismus mit subjektiven unbewussten Wünschen und Abwehrstrategien im Verhältnis zwischen Tätergeneration, Kindern und Enkeln.

Sonja Witte (Mitherausgeberin des Sammelbandes „Deutschlandwunder – Wunsch und Wahn in der postnazistischen Nation“ [www.kittkritik.net], außerdem aktiv bei den „les madeleines“ [www.lesmadeleines.net] und der Zeitschrift „Extrablatt – Aus Gründen gegen fast Alles“ [www.extrablatt-online.net])

Eine Veranstaltung der AG Emanzipative AntifaschistInnen in Zusammenarbeit mit dem Hochschulpolitischen Referat des Studierendenrats der OvGU

(via agea)

  Öffentliche Einweihung des Gedenksteins für Rick L.   

Noch ein Terminhinweis für morgen:

Dienstag, den 2. Juni 2009, 11.00 Uhr, Magdeburg-Reform, Pallasweg, Ecke Hektorweg
Redner/innnen: Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, Freund/innen von Rick L., Mobile Opferberatung

Am kommenden Dienstag, den 2. Juni 2009, wird der Gedenkstein für den am 16. August 2008 von einem Neonazi getöteten 20-jährigen angehenden Kunststudenten Rick L. in Sichtweite zum Tatort öffentlich eingeweiht. Dank der schnellen und unbürokratischen Unterstützung durch die Stadt Magdeburg und des Büros des Oberbürgermeisters wird damit der Wunsch der Angehörigen und Freund/innen nach einem würdigen Gedenken an Rick L. umgesetzt. Der Gedenkstein trägt die Inschrift: „Im Gedenken an Rick. Rick wurde an dieser Kreuzung am 16.08.2008 durch feige und sinnlose Gewalt aus unseren Herzen gerissen. ‚In unseren Herzen wirst du immer weiter leben.’ Familie und Freunde von Rick“.

Der gewaltsame Tod von Rick L. durch einen 20-jährigen, einschlägig vorbestraften Neonazi gehört zu den Tötungsdelikten aus dem Jahr 2008, die auch das Bundesinnenministerium als politisch rechts motiviert wertet. Zur Erinnerung: Am 19. Mai 2009 verurteilte das Landgericht Magdeburg den u.a. wegen Körperverletzung und Volksverhetzung vorbestraften Neonazi Bastian O. zu einer Jugendhaftstrafe von acht Jahren wegen Totschlags. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Bastian O., nachdem ihn Rick L. bei einem zufälligen Zusammentreffen nach einem Besuch der Diskothek „Fun Park“ als „Hobbynazi“ bezeichnet hatte, mit unzähligen Schlägen und Tritten tödlich misshandelte.

(weiter lesen …)

  Urbanpiraten sind in der Stadt   


Ich hab es ja schon kryptisch angedeutet, die Urbanpiraten gehen in eine neue Runde. Während ich im letzten Jahr schon sehr viel Spaß als Gast und Berichterstatter hatte (1, 2, 3), darf ich nun mit zu packen. Yeah. Die Location steht und demnächst gibts auch da Programm etc. pp.. Die einzelnen Mitpiraten und Mitpiratinnen kann man schon auf der Seite begutachten.

Im Stadtmagazin Dates gibts schon einen ersten Bericht.

  04.06.09 Me Succeeds & Die Nacht schuf Tausend Ungeheuer   

Die nächste FasRa-Party ist in den Startlöchern. Nächste Woche sind Me Succeeds zu Gast im Projekt 7. Da ich kaum einen treffenderen Kommentar zur Band als Rote Raupe abgeben kann, zitier ich ganz einfach mal: „Und überhaupt: „Me Succeeds“ sind einer der besten Bands des Jahres. Warum? Wirst du mich fragen und ich darauf antworten: Hör dir einfach ihr neues Album „Riemerling“ an und dann wirst du schon wissen wieso und warum und überhaupt!“(Quelle: Rote Raupe)

Und weil Me Succeeds eh schon da sind, gibt es auch noch Die Nacht schuf tausend Ungeheuer hinter her. Super.

  heute abend will ich tanzen gehn   


Und morgen gehts dann als Kontrastprogramm nach Potsdam zu Tragedy :D

  8. Mai – Liberation Party in Magdeburg   


Feierei zum 8. Mai mit Just Etienne von der Kunstkantine, The Mony und Chezsica von KlubElektrik und Atzetone vom wunderschönen ArmAberSchön Kollektiv. Wer nicht feiert, hat verloren :-D

Update: Bitte nicht den Spinnereien auf Indymedia glauben. Die Party gibt es wirklich und hat auch rein garnichts mit der Gruppe Zusammen Kämpfen zu tun

  Terminhinweis: Ballarbeit – Ausstellung   


Vom 30. April bis zum 20. Mai 2009 wird die Wanderausstellung „BallARBEIT – Fußball & Migration“ im IBA-Shop in Magdeburg (Regierungsstraße 37, 39104 MD) zu sehen sein.

  schaust mich vorwurfsvoll an – ich ertränke mich am Tresen, wir sehen uns irgendwann   


ClickClickDecker & Bodi Bill kommen nach Magdeburg ins Projekt 7. Whoohoo! Jetzt muss ich es nur noch schaffen das mit ner Geburtstagsparty unter einen Hut zu bekommen.

ClickClickDecker – Immerhin beabsichtigt

Bodi Bill – I Like Holden Caulfield

  Fahrplan   

Also neben dem Rumbasteln am Fahrrad und im Park in der Sonne liegen, gibts diese Woche noch ein paar andere Sache auf die ich gern hinweise.

02.04.09 | Konzert | Blow Up! Magdeburg | ca 21:00

Mit: Todd Anderson,Gravity Grows Wings, i.promise

04.04.09 | Apfelbanden Opening | Krautwells |19:00

check www.krautwells.de

04.04.09 | Konzert | Wasserkunststrasse 98 |19:00 (pünktlich!)

Mit: Finding Faith, Sommerregen, Rebarker, Shit Faced

04.04.09 | Dänz! | Kunstkantine | ca 22:00

Dänz with Oscar, The Mony, Just Etienne, Lorenz Kraach, Dj Tork

  Transgenialer Polterabend   

Aufruf der Antirassistischen Initiative Berlin zu einem transgenialen Polterabend in Burg (bei Magdeburg). (via Antifa and More Burg)

Transgenialer Polterabend für Daniela und Nico
Donnerstag, 2. April 2009, 15.00 Uhr
Ausländerbehörde Burg bei Magdeburg

Über 2 Jahre rassistisch-homophober Amtsmissbrauch sind genug!
Aufenthaltserlaubnis für Nico P.

Nico P. aus Benin lebt seit 2003 als Asylsuchender in Deutschland und ist der Ausländerbehörde Burg bei Magdeburg zugewiesen. Bereits seit Februar 2007 lebt er mit seiner Partnerin in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis werden ihm jedoch auch mehr als 2 Jahre nach Eintragung der Lebenspartnerschaft von der Ausländerbehörde Burg widerrechtlich mit allen Mitteln verweigert.

Nico ist mehr, als Burg gewillt ist zu tolerieren. Nicht nur Ausländer, sondern schwarzafrikanischer Asylbewerber. Und dann auch noch schwul. Und als ob das nicht mehr als genug wäre, auch noch mit einer Transsexuellen verpartnert. Diese Ungeheuerlichkeit fordert offensichtlich den entschlossenen Willen der Ausländerbehörde Burg heraus, Nico mit immer neuen Begründungen die Aufenthaltsberechtigung zu verweigern.
Bis heute bestreitet die Ausländerbehörde grundsätzlich ein Anrecht Nicos auf eine Aufenthaltserlaubnis. Bis letzten Herbst argumentierte sie, entgegen einheitlicher deutscher Rechtsprechung, damit, dass die eingetragene gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft nicht unter den Schutz der Familie fällt.
Eine Arbeitserlaubnis wird Nico versagt. Sein Antrag auf Erteilung der Aufenthaltserlaubnis hingegen wird mit dem Argument abgelehnt, der Lebensunterhalt sei nicht gesichert.

Als geduldeter Flüchtling unterliegt Nico der Residenzpflicht, eine Verletzung der Residenzpflicht wird strafrechtlich verfolgt. Den größeren Teil seiner Ehe wurde ihm das Recht, den Landkreis zu verlassen, und damit die Möglichkeit, legal mit seiner in Berlin lebenden Lebenspartnerin zusammen zu sein, verweigert. Im Interesse seiner Partnerschaft war er so gezwungen, gegen die Residenzpflicht zu verstoßen.
Ein Verfahren gegen Nico wegen Verletzung der Residenzpflicht wurde im März vergangenen Jahres vom Amtsgericht Burg eingestellt. Der Richter lehnte in seinem Urteil explizit eine Kriminalisierung Nicos für Aufenthalte bei seiner Ehepartnerin in Berlin ab und betonte das Recht Nicos auf eine Aufenthaltserlaubnis.
Unbeeindruckt davon kündigte die Ausländerbehörde an, Nico aufgrund von Verstößen gegen die Residenzpflicht als “kriminellen Ausländer” zum 16. Dezember 2008 abschieben zu wollen. Des Weiteren wird im Bescheid vom 04.11.2008 auf Grund des zwischen Daniela und Nico geschlossenen Ehevertrags, unterstellt, dass zwischen den beiden keine feste Beziehung, also nur eine “Scheinehe” besteht.
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