mit der richtigen Portion Pathos   

„Antideutsch sein, bedeutet nicht Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft obligatorisch zu hassen oder sich vor deutscher Küche zu ekeln (letzteres gelegentlich schon); antideutsch bedeutet, den unfreien Kollektiven, deren unmenschlichste Form die der Volksgemeinschaft der deutschen Nazis gewesen ist, radikalster Feind zu bleiben. Und hier vor allem die Tatsache des Volkes, den Antisemitismus, den Stellvertreterhass auf Befreiung und Glück, konsequent anzugreifen.

via Cosmoproletarian Solidarity


2 Antworten auf “mit der richtigen Portion Pathos”


  1. 1 Mr. Schneebly 09. Januar 2010 um 17:14 Uhr

    „das, was ‚deutsch‘ ist – ist keine fixe Eigenschaft, die sich positiv mit mentalitäts- oder kulturgeschichtlichen Spekulationen beschreiben ließe, sondern eine polit-ökonomische Konstellation. Diese Konstellation kann deshalb ‚deutsch‘ genannt werden, weil sie hierzulande zuerst sich etabliert hat und ihre bestialischen Potenziale voll entfalten konnte – aber sie ist an sich selbst kein historisch oder territorial eingrenzbares Phänomen, sondern entspringt der konstitutiven Pathologie kapitalistischer Krisenbewältigung und hat den Wirkungskreis ihrer vormaligen Exekutoren längst überschritten.“ Clemens Nachtmann

  2. 2 hamburger 10. Januar 2010 um 0:20 Uhr

    „unmenschlichste form“? für untermenschen???

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>