zum mutmaßlichen neonazistischen Brandanschlag in Halle   

Ergänzend zum ersten Text zum mutmaßlichen Brandanschlag in Halle, möchte ich an dieser Stelle auf einen Artikel aus der aktuellen Jungle World verweisen.


In Halle (Sachsen-Anhalt) brannte das Privat­auto eines Angestellten, der für den Verein Miteinander e.V. arbeitet, vollständig aus. Die Mitarbeiter vermuten einen neonazistischen Brandanschlag.

von Michael Taeger

»Der Anschlag auf einen Angestellten des Vereins zeigt deutlich die Gewaltbereitschaft der rechten Szene«, äußert sich die Sprecherin des Vereins Mit­einander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt. Es geht um den mutmaßlichen Brandanschlag auf das Privatauto eines langjährigen Mitarbeiters in der Nacht auf den 9. November. Der 40jährige gehört zu den Gründungsmitgliedern des Vereins und vermutet eben­falls, dass die Täter in der lokalen Neonaziszene zu finden sind.

Das Projekt Miteinander existiert seit 1999 in Sachsen-Anhalt, der Impuls für die Gründung des Vereins war das Wahlergebnis der DVU bei den damaligen Landtagswahlen. Am 26. April 1998 zog die rechtsextreme Partei mit 12,9 Prozent in das Landesparlament ein. Die Mitarbeiter des Vereins, der Bildungsarbeit für demokratische Kultur leistet und über Rechtsextremismus aufklärt, wa­ren schon häufiger das Angriffsziel von Neonazis.

(weiterlesen auf der Jungle World Seite)