Seid ihr schon am Limit?   


Deichkind / Foto by Smartdesignz

So, das Reeperbahnfestival ist um! Was soll ich sagen. Ich bin schwer angetan. Zum einen von der Stadt und dem angenehmen Kiez-Flair und zum anderen von der Bandauswahl (auch wenn ich nur halb so viel sehen konnte, wie ich wollte.


Werbung vor der Eisbande / Foto IdEp

Abseits der ganzen Konzerte sei aber erstmal das Flatstock erwähnt, wo es ne echt schöne Auswahl an Siebdruckarbeiten zu sehen gab. Da ich eh mit schmalen Budget losgefahren bin und dann auch noch nen Teil meines Geldes für Herr Hase Comics und (veganes) Eis bei der Eisbande gelassen habe, hat es nur für ein einziges Poster gereicht. Jetzt schmückt ein Bratze Plakat mein Zimmer. Nice!


Flatstock Impression / Foto IdEp

Bandhighlights? Keine Ahnung. Viel zu viele. Future of the Left waren einer meiner Must See Acts. Wie sich herausstellte zu Recht. Es war zwar brütend heiß und Sauerstoff war auch eher Mangelware aber die Band hat voll entschädigt. Voll das hammer Noisebrett auf die 12. Ich hab mich dann irgendwann fast taub und komplett durchgeschwitz nach draußen geschleppt um das Ganze mit nem kühlen Astra zu krönen. Schicke Sache.


Future Of The Left / Foto IdEp

Dinosaur Jr. Waren ja auch so einer der Gründe das Reeperbahnfest anzusteuern. Wann sieht man die schon mal bzw. wann sieht man die schon mal wieder. Entsprechend voll war es auch. Es klingt zwar irgendwie immer blöd, wenn man sagt dass die Dinosaur Jr. Alben irgendwie gleich klingen aber bei dieser Band ist das auch absolut positiv gemeint. Live gab es eine Feedbackwand und den typischen Dinosaur Jr. Sound. Mehr wollte ich nicht und es war großartig.


Deichkind / Foto by Smartdesignz

Ein drittes Highlight möchte ich noch erwähnen. Deichkind. Klar, dass das ne super Live-Band ist, ist wohl überall bekannt, doch was sie da abgeliefert haben, war einfach ein Fest. Mit Schlauchboten und Hüpfburgen, dabei Federkissen zerlegend wurde über das Publikum geritten während es durch die enorme Soundwand immer wieder dröhnte: „Seid ihr schon am Limit?“ Und ähnlich intensiv war die komplette Show. 2 Stunden feiern pur. Schön auch das die Bar bei Arbeit nervt! Die Arbeit nieder legte und sich die Leute dahinter zu Recht selbst feierten. Sehr sympathisch das Ganze.