Jugensstil hatte ja schon im letzten Jahr über die Urbanpiraten berichtet. Nun waren die Macher/innen des interkulturelle Kulturmagazin wieder mit dabei und haben einen, wie ich finde, sehr schicken Beitrag zum Gemüseladen deines Vertrauens produziert. Das Ganze kann man sich online ansehen: klick
Zur letzten Veranstaltung der AGEA gibts nun auch prompt den Mitschnitt online. Die vor Ort gezeigten Filmbeispiele kann man dank der Erläuterungen auch sehr gut so nachvollziehen.
Bald ist es wieder soweit. Das MELT! steht ins Haus und ich freu mich diesmal als Pressevertreter vor Ort sein zu dürfen. Das Line Up bietet dann auch gleich mal alles was man mal gesehen haben sollte. Zum schmackhaft machen mal ein paar meiner Highlights: La Roux, DJ Koze, Mediengruppe Telekommander, Digitalism, Boys Noize, Bodi Bill, Bloc Party, Paul Kalkbrenner, Röyksopp, Trentemøller (DJ-Set) und und und. Danach werd ich wohl neue Schuhe brauchen.
Heute wirds gefühlvoll bei den Piraten deines Vertrauens. Am Start sind Awkward I (NL) und blazing column of fire who says we will not be halted (D). Reisebeginn ist 22:00 Uhr. Das Ganze wird unweit der Gallerie im Café Central steigen.
Nun gibt es endlich die Ergebnisse der Gremienwahlen an der Otto von Guericke Uni. NKOTB hat die Ergebnisse ja auch schon gepostet. Das mach ich doch auch gleich mal und bedanke mich ganz herzlich bei allen die die Liste Sur l`eau supportet haben.
Studierendenrat
Sur l‘eau: 1 | GHG: 4 | RCDS: 3 | JuSo HSG: 2 | Liste FIN: 2 | Sekt: 1 | LHG: 1 | Liste 9 (Mediziner): 1
Fachschaftsrat der FGSE
Sur l‘eau: 1 | GHG: 3 | JuSo HSG: 2
Und weil es bei NKOTB schon ein paar Kommentare betreffs Demokratie gab:
„Die Kommunisten, weit entfernt, unter den gegenwärtigen Verhältnissen mit den Demokraten nutzlose Streitigkeiten anzufangen, treten vielmehr für den Augenblick in allen praktischen Parteifragen selbst als Demokraten auf. Die Demokratie hat in allen zivilisierten Ländern die politische Herrschaft der Proletariats zur notwendigen Folge, und die politische Herrschaft des Proletariats ist die erste Voraussetzung aller kommunistischen Maßregeln. Solange die Demokratie noch nicht erkämpft ist, solange kämpfen Kommunisten und Demokraten also zusammen, solange sind die Interessen der Demokraten zugleich die der Kommunisten. Bis dahin sind die Differenzen zwischen beiden Parteien rein theoretischer Natur und können theoretisch ganz gut diskutiert werden, ohne dass dadurch die gemeinschaftliche Aktion irgendwie gestört wird. Man wird sich sogar über manche Maßregeln verständigen können, welche sofort nach Erringung der Demokratie im Interesse der bisher unterdrückten Klassen vorzunehmen sind …“ F. Engels, 7.10.1847. MEW 4, 317.
25.06.09 / 19 UHR
Uni-Magdeburg
FGSE / Gebäude 40
Raum ist vor Ort ausgeschrieben
“Aufarbeitung deutscher Geschichte” verbindet sich als moralischer Bezugspunkt nationaler Ideologie mit der Idee einer Versöhnung der Generationen. Die Referenz auf die deutschen Verbrechen, auf Auschwitz, ist dabei zentral. Neben die fortwährende Stilisierung der Deutschen als Opfer tritt momentan die Integration von Auschwitz in die medialen (Re-)Inszenierungen der deutschen Erinnerungsarbeit als gesellschaftlichem ,Kitt’, in der die Nation zum kollektiven Objekt der Identifizierung wird. Die neue Unbefangenheit im Umgang mit der Geschichte, in der Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der eigenen Großeltern, der Wunsch, bei der Weltmeisterschaft auch einmal unbeschwert “schwarz-rot-geil” zu sein, macht die dritte TäterInnengeneration zum Protagonisten des postnazistischen Nationalgefühls.
Der Vortrag stellt die von der Gruppe kittkritik in dem Sammelband “Deutschlandwunder – Wunsch und Wahn in der postnazistischen Kultur” (erschienen 2007 im Ventil-Verlag) entwickelten Thesen zur Verknüpfung der gegenwärtigen kulturindustriellen Anpassung und Umwandlung von Elementen des Nationalsozialismus mit subjektiven unbewussten Wünschen und Abwehrstrategien im Verhältnis zwischen Tätergeneration, Kindern und Enkeln.
Sonja Witte (Mitherausgeberin des Sammelbandes „Deutschlandwunder – Wunsch und Wahn in der postnazistischen Nation“ [www.kittkritik.net], außerdem aktiv bei den „les madeleines“ [www.lesmadeleines.net] und der Zeitschrift „Extrablatt – Aus Gründen gegen fast Alles“ [www.extrablatt-online.net])
Eine Veranstaltung der AG Emanzipative AntifaschistInnen in Zusammenarbeit mit dem Hochschulpolitischen Referat des Studierendenrats der OvGU
Gerade stößt man mal verstärkt auf Beiträge die sich mit Homosexualität im Profifußball befassen. Nach wie vor stellt das Outing einen Tabubruch dar dessen Folgen für den Spieler nicht absehbar sind – Beleidigungen, homophobe Angriffe, Verlust wichtiger Werbeverträge, Karriereende … . So existiert seit Jahren die widersprüchliche Situation aus dem Wissen um schwule (Profi)Fußballer und gleichzeitig einem Klima, dies aktiv zu leugnen. In einem Gespräch mit 11 Freunde bestätigte die Kulturwissenschaftlerin Tatjana Eggeling, das viele Funktionäre die Meinung vertreten würden, Schwule hätten im Fußball sowieso nichts zu suchen. Zu diesem Thema nun mal ein paar Beiträge:
11 Freunde Schwule Fußball-Profis »Manche spielen betont hart« (lesen …)
11 Freunde Fans gegen Homophobie – Fußball ist schwul (lesen …)
Bei NKOTB gibts einen Beitrag zum libertären Zentrum, der sich mit den gescheiterten Verhandlungen kritisch befasst. Ich finde das Ganze sehr lesenswert und helfe hiermit bei der Weiterverbreitung.
Voll gegen die Wand
ein paar Gedanken zum besetzen Haus in Magdeburg:
seit etwa 3 Wochen ist die alte Gruson-Villa in der Freien Straße in Magdeburg Buckau besetzt. die neuen „BewohnerInnen“ bekamen von einigen Parteien, Hochschulgruppen und Vereinen Zuspruch. nach etwa 2 Wochen wurde den BesetzerInnen ein Ersatzobjekt angeboten. einzige Bedingung war die umgehende Räumung des besetzten Hauses. die SquatterInnen hingegen forderten zwei Tage Bedenkzeit und lehnten, da ihnen dies verwehrt wurde, schließlich ab. meines Erachtens ein fataler Fehler, ist es doch schon eine Überraschung gewesen, dass es überhaupt ein Angebot über ein Ersatzobjekt gab. dass dieses Angebot abgelehnt wird, weil man Bedenkzeit brauch, lässt m.E. darauf schließen, dass die BesetzerInnen es versäumt haben, sich einerseits im Vorfeld der Besetzung Gedanken über mögliche Verhandlungsabläufe zu machen. damit will ich unterstellen, dass durchaus vorauszuahnen war, dass bei einem Angebot eines Ersatzobjektes zeitlicher Druck aufgebaut wird. hätten die BesetzerInnen zum anderen klare Vorstellungen davon gehabt, welche Anforderungen sie an ein Gebäude stellen, hätten sie nicht auf 2 Tage Bedenkzeit bestehen müssen. […]
Hier nochmal die Beiträge für Port01 von April und Mai. Ich werde die Comics dann immer um einen Monat zeitversetzt zum Erscheinen der jeweils aktuellen Port01 Ausgabe auch hier posten bzw. im Portfolio veröffentlichen.
Die Juni Ausgabe des Stadtmagazins Port01 ist da und auch diesmal mit einem kurzen Comicbeitrag meinerseits. Das aktuelle Comic kann man sich hier online ansehen. Einfach die Ausgabe von Magdeburg raussuchen und auf Seite 79 blättern. Ansonsten liegen die Teile ja auch fast überall in Magdeburg rum.
Wer wie ich leider nicht beim ClickClickDecker Konzert im Projekt 7 war, kann sich jetzt, Rockpalast sei Dank, als kleinen Ersatz einen wirklich guten Live Mitschnitt vom 7. März 2009 der Visions Party in Köln ansehen.
zum Mitschnitt gehts hier (Rockpalast Seite): klick