kommentar des monats #3   

Der neue Kommentar des Monats bezieht sich dieses mal nicht direkt auf einen Eintrag hier auf dem Blog. Sicher, auch hier hat sich einiges an Kommentarperlen entfaltet. Der Kommentar, den ich posten will, stammt von Indymedia (Hitgarantie!) wo ich allwöchentlich doch ab und an noch einen Blick riskiere. Im Beitrag „Demobericht 1. Mai in Magdeburg“, über den ich gestern gestolpert bin, gibt es – keine Ahnung warum – auch gleich eine kleine „Grußbotschaft“ an mich. So würde ich das jedenfalls verstehen wenn jemand als „iDEPP“ einen Beitrag namens „I Draw Plans ---- Into The Towers…“ verfasst.

Einer meiner lieblings Absätze: „In MD sind es (Anmerkung Idep: gemeint sind „Antideutsche“) besonders Studentenkids reicher Eltern, die gerne mal ein wenig austicken, weil sie zuviel Zeit haben. Bloggen nur pseudo-avantgardistischen Bullshit und stänkern durch Drogeneinfluss nach ihren Electroparties andere Leute voll.“

Zwei Sätze. Sechs Klischees bedient. Rekordverdächtig.

Noch besser wird es in der folgenden Argumentationskette: „Die Antideutschen sind eine Beleidigung für jeden jüdischen Menschen. Durch solche Dummheiten werden wiederum andere Menschen zu Judenhassern.“

Bezeichnend das es mal wieder darauf hinaus läuft „Judenhass“ zu rechtfertigen. Geklärt – wie, warum, weshalb – wird eh nicht. Das hatte sich aber bereits angedeutet.

Am Ende gibts dann nochmal Elendswünsche hinterher: „Euch jeht’s zu gut!“

Ganz großes Tennis mal wieder.