widerlich   


Im Bild: Ergebnisse des Schülerstreiks in Berlin – Jugendliche verwüsten die Räume der HU in Berlin und zerstören eine Ausstellung zu jüdischen Unternehmen in der NS-Zeit1. (Auf das Bild klicken um zum Video zu kommen)

Sorry aber ich kriege da ne Gänsehaut, wenn so einen blinden losgelösten Mob sehe …

[Update: Indy-Tratsch]
na die anti-intelektuelle Hetze musste ja noch auf den Punkt gebracht werden:

Super weiter so !
Studenten geht kacken! 2

[Update #2:]
Idep wünscht sich klärende Texte und/oder Stellungnahmen zum genauen Ablauf :-)

  1. bitte korrigieren falls ich das thema falsch wieder gegeben habe [zurück]
  2. http://de.indymedia.org/2008/11/232434.shtml?c=on#c536315 [zurück]

65 Antworten auf “widerlich”


  1. 1 think again 12. November 2008 um 21:40 Uhr

    Ich war leider nicht dabei, die Ausstellung kenn ich nicht. Bei Hetz-Medien wie Spiegel-Online bin ich aber erst mal vorsichtig. Irgendwas schlimmes war in dem Film ja nicht zu sehen (außer prügelnden Cops), das Gelaber der Tante, die dafür bezahlt wird, täglich in der Mittelschichts-Bild „für Deutschland“ Stimmung zu machen ist das übliche: alles Nazis, nur noch schlimmer. Inhalte gibts nicht, Teilnehmer sind dumm, und was das den braven Bürger wieder alles kostet … Wäre mal interessant von Leuten an der HU & Teilnehmern an der Demo zu hören, was da für ne Ausstellung war und ob sie tatsächlich von Schülern „zerstört“ wurde.

  2. 2 kuchen 12. November 2008 um 22:34 Uhr

    Nun, in dem Video ist relativ eindeutig zu erkennen, dass dort Schüler an der Ausstellung zur Reichspogromnacht rumfummeln. Danach Bilder von brennendem Papier auf dem Boden. Entweder eine saubere propagandistische Leistung von Spon oder man sollte sich ernsthaft Sorgen über die geistige Konstitution von einigen der Teilnehmer dort machen.

  3. 3 IdrawESCAPEplans 12. November 2008 um 23:09 Uhr

    oh das mit dem thema der ausstellung hab ich dann wohl falsch verstanden. ich korrigiere das mal. danke.

  4. 4 :-) 12. November 2008 um 23:39 Uhr

    Hier stimmt einiges nicht. Es war keine Ausstellung zur Reichspogromnacht, sondern über jüdische Unternehmen in der NS-Zeit.
    Diese wurde teilweise von Schülern „zerstört“ (man muss dazu sagen, dass es lediglich angeheftetes Papier war, zerstört klingt so heftig, runterreißen wäre passender). Das Video zeigt aber Aktivisten, die alles wieder reparieren versuchen, das brennende Papier hat aber nichts mit der Ausstellung zu tun und war auch auf einer anderen Etage.

    Zur Zerstörung: Einige wenige 13jährige Kids haben sich den überwiegend „linksautonomen“ (whatever this means) Unistürmern angeschlossen und ihre Erlebnisorientiertheit an den Blättern ausgelassen. Dies geschah ohne das diese gemerkt haben, was sie da zerstören. Nach kurzer Zeit wurde eine weitere Zerstörung der Ausstellung von anderen Demonstranten verhindert.

    Das sollte man dazu sagen, bevor alles als widerlich abgetan wird ;-)

    Dass sich bei einer Schülerdemo natürlich auch viele unpolitische Kids finden für die alles nur ein großer Spaß und schulfreier Tag ist, ist so traurig wie logisch. Ansonsten wars ein recht erfolgreicher Tag.

    Fand ich :-)

  5. 5 ♥Tekknoatze 12. November 2008 um 23:52 Uhr

    »die schüler spielen 68er und verwüsten die HU, ob sie sich so wohl ihre bildung vorgestellt haben.«
    »kinder mischten sich dabei mit punks, gymnasiasten mit linksradikalen«
    harhar.
    sandra sperber für spiegel tv online sollte sich vielleicht bilden bevor sie so eine scheiße erzählt.
    gut aber der managmenttypi: »wir haben versucht das essen zu retten«
    @idep: laut artikel bei spon ist es »eine ausstellung über jüdische unternehmen in der ns-zeit«.

    Die angegriffene Ausstellung zeigt unter dem Namen „Verraten und verkauft“ die Geschichte von Berliner Betrieben in der Zeit von 1933 bis 1945. Von den 16 Plakaten wurden fast alle beschädigt. Einige Bilder wurden sogar heruntergerissen. Etwa 13-jährige Schüler hätten die Plakate zerstört, berichten Augenzeugen. „Ich glaube nicht, dass die gewusst haben, was sie da zerstören“, sagt einer. „Da ging es nur ums Kaputtmachen.“

    Gruß,
    ♥Tekknoatze

  6. 6 ♥Tekknoatze 12. November 2008 um 23:55 Uhr

    :-) war zu schnell :(

  7. 7 think again 13. November 2008 um 0:00 Uhr

    Ich denke mal die „bürgerliche Presse“ wird sich drauf stürzen und die Bildungsdemos in antisemitsche Pogrome umdeuten. Macht auch Sinn, schließlich muss man ja wettmachen, dass einem Antisemitismus keine Zeile Wert ist, wenn er von Nazi-Schlägern oder „bürgerlichen Parteien“ ausgeht. Wo sind denn Spiegel und Bild, wenn die CDU sich dem Gedenken an die Opfer des deutschen Faschismus verweigert, oder Sozialdemokraten Ex-Zwangsarbeiter mit ein paar Cent und einem Tritt in den Arsch abgespeisen?

  8. 8 :-) 13. November 2008 um 0:19 Uhr

    ich finde den typ im video ja lustig mit „haben wir hier manager?“.
    danach wird er leider was platt, auch wenn privatisierer tatsächlich nickes in einer uni zu suchen haben sollten.

    die schweine, die.

  9. 9 IdrawESCAPEplans 13. November 2008 um 0:29 Uhr

    danke für die richtigstellung.

    diese pure lust da in der uni jetzt mal was kaputt zu machen, finde ich auch eher schwierig. mal schön ohne nachzudenken als losgelassenes kollektiv auf irgendwas losgehen – ziel austauschbar, hauptsache irgendwas – und danach schön reden. die pure unreflektierte lust an der zerstörung für irgendwas politisches zu halten, ist doch augenwischerei und verblendete hoffnung.

  10. 10 saltzundessick 13. November 2008 um 8:51 Uhr

    einerseits unterstellt man den schuelern ein hohes politisches bewusstsein gegen die bildungsmisere zu demonstrieren, andererseits sollen sie doof sein zu reflektieren, was sie da eigentlich gerade zerstoeren. und wenn die es schon nicht gemerkt haben, sollten wenigstens die teilnehmenden ‚linksautonomen‘ soviel verstand haben, dass sie an dieser stelle mal kurz innehalten. abgesehen davon sind die gesamtzerstoerungen in der hu wie immer eher lachhaft, aber ausgerechnet alle tafeln der ausstellung wurden zerstoert. das ist nur ekelhaft.

  11. 11 :-) 13. November 2008 um 11:56 Uhr

    Wie gesagt: Die Ausstellung bestand aus vielleicht 10 Stellwänden mit aufgeklebten Plakaten. Innerhalb weniger Sekunden waren etwa 60 Prozent der Plakate runtergerissen. Großartige Zerstörung ist das nicht und seher peinlich. Wenn man das Thema der Ausstellung bedenkt, dann auch tatsächlich eklig. Aber gezielt wurde da trotzdem nicht vorgegangen.

    AUßerdem demonstrierten 8000 Leute. Dass darunter auch dumme Kids sind, wird niemand bezweifeln. Deswegen sind aber nicht alle Telnehmer direkt zum Kotzen. DIe Unibesetzung war ansich auch recht in Ordnung, nachdem der kleine Mob an Erlebniskindern rausgekickt wurde.

  12. 12 szeneputzen 13. November 2008 um 12:31 Uhr

    ich wollte grade sowas ähnliches schreiben wie :-) . alle, die hier den schülerInnen mit ihrer beschissenen aktion einen antisemitismusvorwurf machen wollen, sollen noch ne runde nachdenken und dann wieder schreiben.

  13. 13 Blogneurotiker 13. November 2008 um 17:35 Uhr

    Naja das Video bei Spiegelonline zeigt glaube ich nicht die ZerstörerInnen. Da das Ding eh von hinten bis vorne zusammengeschnitten ist, ist auch überhaupt nicht klar, was für ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Szenen, insbesondere der mit dem brennenden Papier, besteht. Außer natürlich der das alle auf der gleichen Demo sind und gerade die Uni stürmen.
    Für mich sieht es zumindest so aus, als würden sie versuchen irgendwas wieder zusammenzuflicken.

  14. 14 im*moment*vorbei 13. November 2008 um 18:27 Uhr

    „[Update: Indy-Tratsch]
    na die anti-intelektuelle Hetze musste ja noch auf den Punkt gebracht werden:

    Super weiter so !
    Studenten geht kacken! 2″

    „anti-intelektuelle Hetze“? was du hier betreibts ist zu tiefst anti-intelektuell. keine ahnung was überhaupt passiert ist, aber mit nem spiegel-tv-video als „beweis“ blöden scheiß schreiben – geh kacken!

  15. 15 soft_brain 13. November 2008 um 18:41 Uhr

    Der letzte linke Student!

  16. 16 lahmacun aka Laura 13. November 2008 um 18:51 Uhr

    bitte, ich bin keine freundin sinnlosen vandalismus‘ (und das war wohl hier der fall: idiot/innen zerstören, ohne mal kurz nachzudenken, aus „spaß“ – und treten dabei in ein fettnäpfchen, ums mal so zu formulieren); aber idep, was an der aktion war „anti-intellektuell“? isses nicht auch ein bisschen „anti-intellektuell“, wenn firmen einfach uniräume mieten können?

  17. 17 grand hotel abgrund 13. November 2008 um 19:03 Uhr

    nix

  18. 18 :-) 13. November 2008 um 19:42 Uhr

    Um mal Idep’s Recherche als blindes Übernehmen von Pressemeldungen zu denunzieren:

    „(…)Offenbar wurden die Tafeln im Gedränge im Foyer zerstört. „Wir haben keine Hinweise auf gezielte Zerstörungen“, so ein Polizeisprecher.

    Uni-Sprecherin Katharina Henschen sagte, dass die Ausstellung nun nicht mehr gezeigt werden könne. „Wir müssen erst überprüfen, ob wir wenigstens Teile davon retten können.“ Studentenvertreter bedauerten den Vorfall und boten ihre Hilfe bei der Wiederherstellung der Ausstellung an. „Die Zerstörung ist nicht hinnehmbar“, teilte Johannes Roeder vom Referentinnenrat der HU mit, der den Protest gegen Kürzungen im Bildungssystem mitorganisiert hatte(…)“

    Hihi.

  19. 19 echo 13. November 2008 um 22:23 Uhr

    weiss immer noch nicht warum die Leuts oder ein Teil von der Demo nun in der HU Scheiben einschmeißen, Blätter abbrennen und vorallem eine solche Ausstellung kaputt machen.
    Wo ist da der emanzipatorische Effekt?
    Ich mein Uni-Besetung jup, da kann man noch folgen, aber beim Rest?

  20. 20 mmh 14. November 2008 um 0:25 Uhr

    mmh, das intellektuell mit einem l im beitrag ist jetzt aber kein zynischer akt? oder habe ich die pointe verpasst?

  21. 21 IdrawESCAPEplans 14. November 2008 um 2:25 Uhr

    @ :-)
    die gezielte zerstörung wäre ja noch schlimmer. ich kann dem aber auch nichts positives abgewinnen wenn mal ausversehen so ne ausstelleung platt gemacht wird. zerstörung um der zerstörung willen. na super …
    irgendwas muss halt kaput gemacht werden.

    @ szeneputzen
    wer hat denn einen „antisemitismusvorwurf“ gemacht?

    @ Blogneurotiker
    aha. wenn ich das ohne schnitte gesehen häte, wäre es ein sichtbarer akt der emanzipation gewesen? eigentlich hat niemand die ausstellung zerstört und das ganze wurde auch nicht mit 08/15 kapitalismus kritik gedeckelt?

    @ im*moment*vorbei
    siehe post zu Blogneurotiker. welche emanzipatorischen aktionen stehen denn nicht im schatten der regressiven aktionen. sory aber ohne vernünftige distanzierungen bleibt das ein riesen scheiß. wenn dann auch noch in dem zuge leute allgemein gegen studierende abkacken, verliert das gänzlich sinn und verstand.

    @ lahmacun aka Laura
    über deine frage können wir gern diskutieren und ich würde dir wohl auch recht geben, da ich auch einen anderen anspruch an den universitären raum habe. anti-intelektuell finde ich das blinde abkacken auf studierende und vandalismus in der HU. schön mal ein feindbild benennen – egal wie platt – und dann gehts los: auf zur zerstörung. sorry ich kann mir den schülerinnenstreik nicht positiv denken, wenn er unter solchen vorzeichen steht. das hat nichts damit zu tun radikale diskussionen zu führen …

  22. 22 Blogneurotiker 14. November 2008 um 6:47 Uhr

    du legst mir sachen in den mund die ich gar nicht gesagt habe.

    ich sagte nur, das ich nicht glaube das die personen auf dem video, die sind die die ausstellung zerstört haben. was auch logisch ist, da das kamera-team wohl erst nach bekanntwerden der zerstörung dort hingeeilt ist und sich vorher darin ergossen hat tolle bilder von fahnenschwenkenden punkern einzufangen.
    über die qualität der „kapitalismuskritik“ dieser leute habe ich gar keine aussage getroffen. aber für dich scheint es keine grautöne zu geben.

  23. 23 Erich Mühsam 14. November 2008 um 9:25 Uhr

    Der Revoluzzer – Der deutschen Sozialdemokratie gewidmet:

    War einmal ein Revoluzzer,
    Im Zivilstand Lampenputzer;
    Ging im Revoluzzerschritt
    Mit den Revoluzzern mit.

    Und er schrie: ‚Ich revolüzze!‘
    Und die Revoluzzermütze
    Schob er auf das linke Ohr,
    Kam sich höchst gefährlich vor.

    Doch die Revoluzzer schritten
    Mitten in der Straßen Mitten,
    Wo er sonst unverdrutzt
    Alle Gaslaternen putzt.

    Sie vom Boden zu entfernen,
    Rupft man die Gaslaternen
    Aus dem Straßenpflaster aus,
    Zwecks des Barrikadenbaus.

    Aber unser Revoluzzer Schrie:
    ‚Ich bin der Lampenputzer
    Diesen guten Leuchtelichts.
    Bitte, bitte, tut ihm nichts!

    Wenn wir ihn‘ das Licht ausdrehen,
    Kann kein Bürger nichts mehr sehen,
    Laßt die Lampen stehen, ich bitt!
    Denn sonst spiel ich nicht mehr mit!‘

    Doch die Revoluzzer lachten,
    Und die Gaslaternen krachten,
    Und der Lampenputzer schlich
    Fort und weinte bitterlich.

    Dann ist er zu Haus geblieben
    Und hat dort ein Buch geschrieben:
    Nämlich wie man revoluzzt
    Und dabei noch Lampen putzt.

  24. 24 saltzundessick 14. November 2008 um 10:18 Uhr

    erich muehsams vers zu posten macht die ganze angelegenheit noch ekelhafter. erich muehsam war jude und wurde 1934 im kz oranienburg ermordet. es wurde auch keine strassenlampen eingeworfen, sondern eine ausstellung zerstoert, die sich mit dem schicksal von juden in nazideutschland beschaeftigt. das ist das problem und nicht ’sinnlose gewalt‘ oder sonstige schlagwoerter, die hier verwendet werden. sogenannte ’sinnlose gewalt‘ aus demonstrationen heraus halte ich z.b. fuer ausgesprochen positiv oder zumindest unproblematisch. wer allerdings keine scham empfindet, sich an dieser art ausstellungen zu vergreifen, ist einfach ein ekelhaftes arschloch.

  25. 25 uffi 14. November 2008 um 11:34 Uhr

    du solltest dir vielleicht dieses bereits oben erwähnte tagesspiegelzitat genauer durchlesen:

    “(…)Offenbar wurden die Tafeln im Gedränge im Foyer zerstört. „Wir haben keine Hinweise auf gezielte Zerstörungen“, so ein Polizeisprecher.

    Uni-Sprecherin Katharina Henschen sagte, dass die Ausstellung nun nicht mehr gezeigt werden könne. „Wir müssen erst überprüfen, ob wir wenigstens Teile davon retten können.“ Studentenvertreter bedauerten den Vorfall und boten ihre Hilfe bei der Wiederherstellung der Ausstellung an. „Die Zerstörung ist nicht hinnehmbar“, teilte Johannes Roeder vom Referentinnenrat der HU mit, der den Protest gegen Kürzungen im Bildungssystem mitorganisiert hatte(…)”

    dein beitrag ist – glücklicherweise – obsolet. wäre der sachverhalt tatsächlich so wie du beschreibst, hättest du verdammt recht.
    jedoch sind nur einige blogger, indymediaposter und sonstwer den übereifirigen zeitungsredkateuren auf den leim gegangen, die jetzt zurückrudern.

  26. 26 lahmacun aka Laura 14. November 2008 um 11:36 Uhr

    aber es ist wohl die frage, ob diese kiddies das überhaupt gechackt haben, was das für ne ausstellung ist. wenn sie es checkten – ja, dann ist es ekelhaft.
    nur ist das wohl nicht geklärt, offensichtlich nicht einmal, ob die ausstellung nicht vllt durch gedränge zu schaden kam. etc.

  27. 27 IdrawESCAPEplans 14. November 2008 um 11:45 Uhr

    ich will da auch nicht skandale schüren, wo keine sind. die äußerungen von Johannes Roeder finde ich dahingehend sehr gut. klare worte der verurteilung.

    ich will damit ja nicht die berchtigung des schülerinnenstreiks in abrede stellen oder ähnliches.

    wirklich lustige eigendynamik. ich rege mich über die zerstörungswut auf, die eine ausstellung getroffen hat und bekommen danach schon beinahe spießertum vorgeworfen, weil ich dann also gegen „protest durch sachschaden“ rede. dann halte ich eben das nächste mal die klappe wenn mal wieder ne jüdische ausstellung oder ähnliches demoliert wird, oder wie? kaggscheiße

  28. 28 besserscheitern 14. November 2008 um 12:10 Uhr

    In der Bewertung der Zerstörung dieser Ausstellung gehe ich mit Saltzi völlig d‘accord.

    In dieser Debatte scheinen mir aber vielsagende Perspektivunterschiede zu Tage zu kommen.

    Linke Studierende müssen erschrocken zur Kenntnis nehmen, wie unreflektiert SchülerInnen sind, von denen später der Großteil nie wieder eine Uni von Innen sieht, außer vllt. als Hausmeister, etc.

    Auf Massenmobilisierung setzende Schulstreik Organisatoren müssen feststellen was passieren kann, wenn man als Avantgarde einfach eine Masse in die Spur schickt (und in Rostock machte der Schulstreik genau diesen Eindruck).

    Das könnte man noch weiter so durchdenken, aber es ändert eben auch nichts daran, dass die Zerstörung der Ausstellung scheiße war, dabei ist es auch gleichgültig, ob aus Unwissenheit oder Absicht.

  29. 29 lahmacun aka Laura 14. November 2008 um 13:39 Uhr

    ich kann mir ne meinung erst bilden, wenn ich weiß, ob die ausstellung im gedränge beschädigt wurde (also nicht zerstört durch handlungen, die auf beschädigung gerichtet waren) oder zerstört (unabhängig davon, ob im wissen um den inhalt der ausstellung oder nicht). es scheint ja nicht mal das geklärt zu sein. – das macht so doch keinen sinn.

  30. 30 lahmacun aka Laura 14. November 2008 um 13:41 Uhr

    Linke Studierende müssen erschrocken zur Kenntnis nehmen, wie unreflektiert SchülerInnen sind, von denen später der Großteil nie wieder eine Uni von Innen sieht, außer vllt. als Hausmeister, etc.

    aha

  31. 31 besserscheitern 14. November 2008 um 15:30 Uhr

    Was ich damit meine ist, dass Studierende Linke anlässlich der Vorfälle in der HU fassungslos zu sein scheinen, weil es offenbar Menschen gibt, denen die Uni mutmaßlich scheißegal ist. – Ganz viele Relativierungen drinne, ich weiß. Aber in der Tat kann ich in niemandes Hirn hineinschauen.

  32. 32 lahmacun aka Laura 14. November 2008 um 16:17 Uhr

    und, wieso sollten denen die uni, ne einrichtung für aufsteiger mit i.d.r. entsprechendem elternhaus, denn nicht einerlei sein? sollen die zukünftigen hausmeister ein bissl ehrfürchtig sein?

  33. 33 besserscheitern 14. November 2008 um 17:53 Uhr

    Willst du mich eigentlich die ganze Zeit missverstehen oder kannst du nur nicht richtig lesen?

  34. 34 bigmouth 14. November 2008 um 20:04 Uhr

    in der JP steht

    Christoph Markschies told The Jerusalem Post that one of the protesters in the lobby of the university said “Damn Israel” when asked by another student to “stop” vandalizing the exhibit “Betrayed and Sold,” about the plundering of Jewish businesses under the Nazis.

  35. 35 im*moment*vorbei 14. November 2008 um 20:08 Uhr

    erstens willst du skandale, sonst hätte es diesen beitrag nicht so gegeben und schon garnicht mit dieser überschrift. zweitens ist zu beobachten, das viele sich nicht nur über die beschädigung (es war keine „zerstörung“ und sie hängt wieder!) der ausstellung aufregen, sondern auch über den rest. also fragen, was die „sinnlose zerstörung“ in der tollen hu soll. das ist hochpeinlich, denn ohne die ausstellungsgeschichte wäre das ganze super gewesen – die medienöffentlichkeit und der spaßfaktor für die beteilgten waren sicher und leute die mit sowas grundsätzlich was anfangen können hätten es auch ungeteilt gut gefunden. was ist daran so schlimm irgendwas kaputt machen zu wollen? das sich die aktion durch das ziel vermittelt ist quatsch – das spielt sicher ne rolle, aber leuten die „sowas“ grundsätzlich ablehnen wäre ein anderes ziel auch nicht lieber gewesen. und mit sicherheit hätten die das auch in ner hauptschule oder dem roten rathaus gemacht, wenns da möglich gewesen wäre.
    und nochmal – wenn 1000 leute in kurzer zeit in die hu strömen, geht das nicht, ohne das die ausstellung (so wie sie da angebracht war) in mitleidenschaft gezogen wird. das hätte man sich sicher vorher überlegen können, aber wer hat denn bitte mit dieser action gerechnet?

  36. 36 kotzboy 15. November 2008 um 4:57 Uhr

    „was ist daran so schlimm irgendwas kaputt machen zu wollen?“
    „und nochmal – wenn 1000 leute in kurzer zeit in die hu strömen, geht das nicht, ohne das die ausstellung (so wie sie da angebracht war) in mitleidenschaft gezogen wird.“

    natürlich, dann ist es ja auch egal was man da macht. hauptsache, die masse kommt zu ihrem recht.
    da ist dann halt höchstens die frage, was wichtiger ist. der spaß an der freud des gemeinschaftsgefühls deutschen spontanen widerstands für den augenblick oder die reflektion darüber, was denn eigentlich gerade zerstört wird.
    ich finde salty ja nich so toll, aber mit seinen äußerungen hier hat er vollkommen recht.
    mich schockiert es gewissermaßen sogar, wie hier den (unwissentlich) antisemitischen vollstreckern das wort geredet wird. entweder ganz offen von blogsportidioten wie „im moment vorbei“ oder auch so merkwürdig am thema vorbei verklausuliert wie von lahmacun.

    vergesst spiegel online! hier haben linke volldeppen eine ausstellung über enteignung jüdischer firmen in nazideutschland zerstört, weil sie ihren stumpfsinnigen egotrip als instant-billigversion der 68er, gesponsert von „die linke.sds“, sav und anderen vollidioten, ausleben wollten. natürlich ist das kacke und erbärmlich. wer das noch versucht, zu relativieren von wg. die böse springer-presse oder so, hätte gleich mitmachen können.

  37. 37 im*moment*vorbei 16. November 2008 um 15:32 Uhr

    „der spaß an der freud des gemeinschaftsgefühls deutschen spontanen widerstands“
    „ich finde salty ja nich so toll“
    „den (unwissentlich) antisemitischen vollstreckern das wort geredet wird (…) so merkwürdig am thema vorbei verklausuliert (…)“

    hey kotzboy – deine name ist programm, oder?
    das ist echt eine der peinlichsten mischungen aus dummheit und antideutschen platitüden, die ich jeh gesehen habe. hier wird also von leuten „den (unwissentlich) antisemitischen vollstreckern das wort geredet“ und das auch noch „merkwürdig am thema vorbei verklausuliert“? ;-)
    das ist fast noch besser als dein „beitrag“ zum thema, in dem du auch noch einen bogen nach mölln/rostock lichtenhagen un zur raf spannst.
    da ich dich nicht kenne, kann ich nur hoffen, dass du echt noch ein junger boy bist und mit dem alter ein wenig von deinem peinlichen antideutschen identitäts-film runter kommst. das ist nämlich analytisch falsch was du da schreibst mein kleiner. es hilft dir nur dich auf der wirklich wirklich richtigen seite zu sehen – als einsamen käpfer gegen die anderen, die überall und super viele und… sind – welch süße desperado-fantasie…
    und das du salty „nicht so toll“ findest ist nicht schlimm, gibt ja noch andere kinder zum spielen, oder?

    mal als inhaltlichen nachschub noch eine anregung von julius schoeps in der rbb-abendschau:
    http://www.rbb-online.de/_/abendschau/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_mini_8222068.html

  38. 38 kotzboy 16. November 2008 um 16:07 Uhr

    klar, das sagt einer, der die kinderparty an der hu als „kleine aber feine aktion“ bezeichnet. du bedauerst ja sogar, nicht selber dabei gewesen zu sein.
    was die mutmaßungen zu alter und solchen nebensächlichkeit angeht, kann ich ja nun schlußfolgern, daß du vom alter her auf der „schülerdemo“ nicht weiter aufgefallen wärst.

  39. 39 lahmacun 16. November 2008 um 18:52 Uhr

    verklausuliert? hä?

  40. 40 scheckkartenpunk 16. November 2008 um 22:47 Uhr

    und, wieso sollten denen die uni, ne einrichtung für aufsteiger mit i.d.r. entsprechendem elternhaus, denn nicht einerlei sein?

    diese aussage ist so nicht stimmig. bei der demo ging es ja auch gegen die verkürzung des abiturs auf 12 jahre. die anwärter auf die künftigen „aufsteiger“-plätze waren also mit von der partie – oder gibt es da bestätigte beobachtungen, daß die bei der stürmung außen vor waren?

    es ist doch quatsch den schülern anzudichten an der linken kritik bürgerlicher wissenschaft geschult zu sein. die haben sich beschwert, daß sie nicht gut genug vorbereitet und zugerichtet werden. die wollen ihre rolle im kapitalismus besser vorbereitet spielen. daß da welche ihren identitären rebellenfilm fahren und „antikapitalista“ rufen und aus dieser demo kommen zeigt doch nur wie weit es her war mit reflexion.

    diese ganze aktion war doch ein affirmativer aufschrei. ein beschweren darüber gefühlt besser integriert zu werden. „mehr chancen“ zu bekommen und mehr zeit, um die anforderungen für die spätere lohnarbeit erfüllen zu können. das nullpotential des mobs ist doch offensichtlich – der hat halt mal seinen frust über die zurichtung abgelassen und sich dabei beschwert nicht besser zugerichtet zu werden.

    deshalb würde ich auch nicht so weit gehen denen allgemein antisemitismus und gezielte zerstörung der ausstellung vorzuwerfen. das ergebnis des ganzen hat trotzdem einen widerlichen beigeschmack.

  41. 41 besserscheitern 17. November 2008 um 12:52 Uhr

    @skp

    Deine Annahme vorrausgesetzt, müsste die Konsequenz doch lauten denen die linke Bildungskritik zu vermitteln und sie nicht einer Ideologie zu bezichtigen, von der anzuzweifeln ist, ob sie hier tatsächlich die Taten motiviert hat.

    Wenn sich dann herausstellt, dass sie das nicht interessiert – wie der Fall bei Studenten in der Regel ja liegt – dann kann man ihre Politik sogar zurecht kritisieren.

  42. 42 kotzboy 18. November 2008 um 16:54 Uhr

    ich finde die „ideologie“ absolut irrlevant. das urteil, daß die aktion tendentiell „antisemitisch“ sei, bezieht sich ja auf das wesen der aktion (volksrevolution spielen, feindbilder suchen, manager beschimpfen…) und deren folgen (ausstellung zerstören). welchen geistigen background die pöbelkids dabei im einzelnen haben oder hatten, spielt kaum eine rolle bei dieser beurteilung, macht es im genaueren hinsehen höchstens noch schlimmer.

  43. 43 lahmacun 18. November 2008 um 18:54 Uhr

    alles antisemitisch außer systemerhalt.

  44. 44 kotzboy 18. November 2008 um 22:13 Uhr

    natürlich, laura: man wird ja wohl noch sagen dürfen…

  45. 45 kotzboy 18. November 2008 um 22:20 Uhr

    und: es ist ja nicht nur bedeutsam, wer da „das system“ (immerhin gewachsen aus einigen schwer erkämpften emanzipatorischen entwicklungen, wenn auch nicht das ende der geschichte) stürzen will (böser katalognazi = einfaches feindbild, oder doch wer anders), sondern auch, welche vision dem entgegengesetzt wird. die meisten halte ich für eher erschreckend, für unrealistisch, primitiv, unheilvoll volksgemeinschaftlich gedacht oder sonstwie für einen backlash.
    und was den mob des aktuellen themas angeht, bezweifle ich, daß es eine solche „vision“ überhaupt gab, da gebe ich selbst skp recht („diese ganze aktion war doch ein affirmativer aufschrei“).

  46. 46 lahmacun 18. November 2008 um 23:02 Uhr

    was darf man wohl noch sagen, dissi?

    immerhin gewachsen aus einigen schwer erkämpften emanzipatorischen entwicklungen

    vllt waren das erschreckend unheilvolle volksnationalistische kämpfe? denn was, bitteschön, ist dabei herausgekommen?

    ***

    ein letztes mal zum thema: wenn ein unfreundlicher blöder trottel jemanden beschimpft (zB „arschloch“), aber erst später erfährt, dass die betreffende person jüd. glaubens ist: ist der trottel dann ein antisemit? oder ‚nur‘ ein unfreundlicher blöder trottel?

  47. 47 IdrawESCAPEplans 19. November 2008 um 0:23 Uhr

    @ laura:
    ich glaube man kann schon einige momente im hier und jetzt benennen, die eben um einiges besser als blutsgemeinschaft, naturwüchsige gemeinheiten und feudalistischer terror sind. diese momente sind auf jedenfall gegen schlimmeres hoch zu halten. das ist, ganz realistisch, auch eine bloße abwehrhaltung. in gewisser hinsicht sogar konservativ.

    ansonsten würde ich mich kotzboy anschließen. eine zerstörungswut die blind gegen ihre ziele geworden ist, kann ich einfach nicht gut heißen. ob jetzt was versehentlich ob blinder rage, im gedränge der losgelösten massen oder absichtlich zerstört wurde, ändern nicht viel am ergebnis. die rechtfertigungen unterscheiden sich dann halt noch. anfreunden kann ich mich damit aber so oder so nicht. die aktion in der HU kann man eben nicht ohne diese vorfälle denken und daher ist für mich das einzige eine konsequente absage gegen solche zerstörungen ohne zig aber aber aber rechtfertigungs-gequatsche.

  48. 48 kotzboy 19. November 2008 um 0:50 Uhr

    „vllt waren das erschreckend unheilvolle volksnationalistische kämpfe? denn was, bitteschön, ist dabei herausgekommen? “

    obwohl ich das „never enough!“-feeling deiner aussage sympathisch und richtig finde, ist dieser kommentar ja wohl total daneben.
    du kannst dir sicher einige unschöne alternativen vorstellen, die in der vergangenheit (oder teilweise auch leider in der gegenwart) spielen. das anzuerkennen, heißt nicht, den status quo auf alle ewigkeiten zu bewahren, sondern vom jetzt ins bessere zu wollen, ohne umweg in die barbarei.

  49. 49 kotzboy 19. November 2008 um 0:51 Uhr

    p.s.: thank you, idep.

  50. 50 lahmacun 19. November 2008 um 13:40 Uhr

    Aber es gibt keine Antisemiten mehr. Sie waren zuletzt Liberale, die ihre antiliberale Meinung sagen wollten.

    die dialektik der aufklärung scheint nicht bei allen angekommen zu sein.

    die barbarei ist kein „umweg“, kein „unfall“, keine „verirrung“, sondern fester bestandteil dieser ach-so-tollen gesellschaft, die ergebnis dieser ach-so-tollen „emanzipatorischen kämpfe“ ist.

  51. 51 lahmacun 19. November 2008 um 13:42 Uhr

    und angenommen, sei wäre nicht bestandteil, wo würde sie dann beginnen, die barbarei? beim umrennen einer ausstellung? oder wenn alle vier sekunden ein kind verhungert? oder? oder?

  52. 52 lahmacun 19. November 2008 um 13:45 Uhr

    ums auf den punkt zu bringen: wer diese gesellschaft verteidigt, verteidigt auch die barbarei.

  53. 53 IdrawESCAPEplans 21. November 2008 um 10:43 Uhr

    @ laura
    ich würde die dialektik der aufklärung da anders lesen. der umschlag der gesellschaft in die barbarei ist jederzeit möglich bzw. ist geschichtlich schon mit auschwitz passiert. das heißt nicht, das ein gesellschaftlicher ist-zustand automatisch gleich zu setzen ist mit der barbarei. da aber die gefahr des umschlags besteht, gilt es eben an der gesellschaftskritik festzuhalten und auch an adornos kategorischem imperativ nach auschwitz.

    das impliziert die gewissheit, das es schlimmeres gibt als den ist-zustand aber auch besseres, das zur kritik zwingt =)

  54. 54 lahmacun 21. November 2008 um 15:29 Uhr

    diese gesellschaft trägt die barbarei in sich.

    ***

    die frage ist halt auch: schlimmer für wen? wo schauste denn grad hin? und von was schauste weg?

  55. 55 IdrawESCAPEplans 22. November 2008 um 12:18 Uhr

    ja und genau weil sie die gefahr der barbarei in sich trägt, ist auch die vorstellung einer menschheit die direkt on its way to utopia ist, son nicht mehr haltbar. das ist die geschichtliche erfahrung des zivilisationsbruchs. das heißt aber nicht, das jede gesellschaftliche entwicklung zwangsläufig zur barbarei führen muss …

    das „schlimmer“ war reichlich undifferenziert. das stimmt.

  56. 56 lahmacun 22. November 2008 um 12:45 Uhr

    nein, sie trägt nicht die gefahr der barbarei in sich, sondern die barbarei. oder wo siehst du denn heute ne „zivilisation“? und dann wiederum: von was siehste weg, damit du diese „zivilisation“ sehen kannst?
    die „zivilisation“ ist die „barbarei“. da ist gar nichts gebrochen. da ist die münze lediglich auf die andere seite gefallen.

  57. 57 IdrawESCAPEplans 22. November 2008 um 14:45 Uhr

    ich will den ist-zustand nicht mit der barbarei in eins setzen. für mich macht sich da eine differenz auf zwischen einem zustand, der die individualität wie die individuuen geziehlt auslöscht und im kollektiven die befreiung anstrebt und einem kapitalvergesellschaftung, die den tod von menschen erstmal nicht intendiert aber doch in kauf nimmt. beides hat eine blutige und mörderische realität – das steht für mich außer frage. aber es ist nicht identisch.

  58. 58 scheckkartenpunk 22. November 2008 um 15:55 Uhr

    die zivilisation ist eben nicht die barbarei – das muß ganz klar unterschieden werden. das eine ist aber so wie’s aussieht nicht ohne das andere zu haben. der zivilisationsbruch zeigt eben nicht die völlige abkehrung von der zivilisation, sonder bezeichnet den punkt, als die barbarei eben durch diesen bruch zum vorschein kam und so klar wurde, daß die barbarei durch zivilisation keinesfalls überwunden wurde.

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