9/11 Never Forget   


28 Antworten auf “9/11 Never Forget”


  1. 1 Wendy 10. September 2008 um 3:05 Uhr

    „von idep am 09. September 2008 um 23:34h“.

    Suchst du jetzt jeden Tag, an dem mehr als 2.000 Menschen in kurzer Zeit starben, ein pathetisches Bild raus? Cool. :-)

  2. 2 Difficult is Easy 10. September 2008 um 7:21 Uhr

    @Wendy:
    wenn du so einen stumpfen humor hättest wie ich, würdest du das bild nicht für pathetisch halten. feuerwehrmänner. dickes rohr. spritzen. zwinker-zwinker. knick-knack.

  3. 3 IdrawESCAPEplans 10. September 2008 um 9:04 Uhr

    @ wendy:
    wenn ich dran denke. aber dass das mit dem einen bild einen selektiven eindruck hinterlässt, hab ich fast befürchtet

  4. 4 tee 11. September 2008 um 4:18 Uhr

    ach stimmt ja, du wählst ja gar nicht selektiv aus …

  5. 5 Wendy 11. September 2008 um 11:33 Uhr

    Ach, was. Hauptsache, et knallt. :D

  6. 6 tee 12. September 2008 um 2:06 Uhr

    lysis hat diesen schwachsinn hier auch nochmal ganz gut zusammengefasst. auch mich ekelt es an.

  7. 7 IdrawESCAPEplans 12. September 2008 um 2:37 Uhr

    genau tee, das alles (lysis posting) geht mir am arsch vorbei … wenn ich deinen schwachsinn mal zusammen fassen darf. tz. immer schön projezieren. doofe ADs heulen nur wegen amerika, was? so ein scheiß

  8. 8 tee 12. September 2008 um 3:06 Uhr

    tja, weit und breit nichts zum widerlegen in sicht …
    oder hab ich deine ganzen anderen „never forget“-beiträge nur überlesen?

  9. 9 lahmacun 12. September 2008 um 7:40 Uhr

    http://de.wikipedia.org/wiki/Nachrichtenwert

    „Nach unseren Befunden […] können vor allem die Faktoren Thematisierung, Persönlicher Einfluss (Elite-Status), Ethnozentrismus, Negativität, aber auch Erfolg als Determinanten [bestimmende Merkmale] für hohen Nachrichtenwert angesehen werden. […] Einige dieser Nachrichtenfaktoren sind nicht nur kennzeichnend für die besonders herausgestellten Meldungen, sondern für das Nachrichtenbild insgesamt. Dazu gehört die starke Beachtung von Elite-Personen. Politisches Geschehen wird durchweg nur im Handeln einflussreicher Personen sichtbar […]. Allgemein spielen bei der Selektion internationaler Nachrichten Faktoren wie Status und Nähe eine wichtige Rolle. Je bedeutender und mächtiger ein Land, je näher es der Bundesrepublik in geographischer, politischer und kultureller Hinsicht ist, desto häufiger kommt es auch in den Nachrichten vor. […] Eine Besonderheit von Ereignissen der innerdeutschen Politik scheint darin zu bestehen, dass ihr Nachrichtenwert außer von den Merkmalen Thematisierung, Negativismus und Relevanz auch von ihrem Überraschungswert abhängt.“ (36)

    Schulz

  10. 10 IdrawESCAPEplans 12. September 2008 um 12:18 Uhr

    @ lahmacun
    ich versteh nicht ganz worauf du hinaus willst. kannst du das kurz erläutern? ich berichte ja nun wirklich nicht hochfrequent über die usa …

    @ tee
    kann sein. der vorwurf, das eine auswahl selektiv und also eine auswahl eine auswahl ist, ist jedenfalls sehr merkwürdig. daraus dann eine per sé empathielosigkeit gegen anderes abzuleiten ist maximal selbstgenügsam. warum wirfst du jemanden vor, das er 9/11 gedenkt? was stört dich daran so sehr? ich könnte auch über den militärputsch 73 in chile, das Mountain-Meadows-Massaker etc. schreiben. all das wär für sich aber auch selektiv

  11. 11 tee 12. September 2008 um 14:22 Uhr

    wäre, könnte … tust du aber nicht.

    warum ich das scheisse finde? weil du ideologische gründe dafür hast. was willst du denn ausdrücken? nur dass du der opfer gedenkst? nehm ich dir einfach nicht ab. warum denn? was war daran so schlimmer als an all den anderen massakern? warum gerade dieses? sag nicht das wär zufall …

  12. 12 IdrawESCAPEplans 13. September 2008 um 9:25 Uhr

    tee ich habe gar keine wertigkeit aufgemacht. das versuchst du mir die ganze zeit unter zu schieben. ich weiß auch nicht was für dich ideologisch daran ist an einen antisemitisch motivierten massenmord zu erinnern.

    mir scheint eher du willst unbedingt das ich hier ideologisiere.

  13. 13 tee 13. September 2008 um 12:05 Uhr

    antisemitisch motivierten massenmord

    na wenn das nicht ideologisch ist. oder wie leitest du das nochmal her?

    und die wertigkeit machst du auf indem du schon sorgfältig auswählst. du hast eben diese anschläge gewählt. warum denn?

  14. 14 lahmacun aka Laura 13. September 2008 um 12:51 Uhr

    idep, dass zehntausende menschen verhungern, ist alltäglich. dafür interessieren sich die medien (und auch idep) nicht, weil das ist weder überraschend, noch spielt sich das in ner elite-nation ab; und ob da elite-personen verrecken? – nö.

    und natürlich ist die auswahl selektiv – oder warum nennt sich der prozess der _auswahl_ nachrichtenselektion?

    die nachrichtenwerte geben aufschluss darüber, was i.d.r. selektiert wird – und das hat sehr viel mit ideologie zu tun.

    all das trifft natürlich nicht nur auf dein blog zu.

  15. 15 IdrawESCAPEplans 13. September 2008 um 13:55 Uhr

    @ tee
    antisemitische gewalt als solche zu benennen ist also schon ideologie. jetzt wird es aber wirklich spannend. warum ich heilsapokalyptische selbstmordattentäter, die auf ihre personifizierte und verdinglichte projektion der westlichen moderne mit flugzeugen zurasen um sich und andere auszulöschen, antisemitisch nenne, ist schon eine merkwürdige frage.

    zum rest: vielleicht ist es eine gewisse sensibilität und persönliche empathische nähe gegenüber diesem thema, die mich zu diesem beitrag motivierte. that`s all.

    @ laura
    jetzt machst du selber eine wertigkeit auf. von eliten habe ich nicht gesprochen. ich finde es auch ganz schön mies, wenn einem da solche menschenverachtenden denkmuster untergeschoben werden nur weil man einer sache gedenkt und nicht gleich das ganze elend und grauen der welt in einen beitrag packt. das die verwaltete welt tagtäglich menschenleben kostet und hunger und elend zur normaltät gehören, ist mir durchaus bewusst. da für mich bloggen immernoch etwas persönliches ist, bleiben subjektive beitragsauswahlen nunmal nicht aus. ich habe doch garnicht behauptet anspruch auf „vollständigkeit“ zu haben. für mich, in meinem leben stellt der 11.09. nunmal ein besonderes datum dar, das ich persönlich mit diversen prägenden erfahrungen verbinde.

  16. 16 tee 13. September 2008 um 14:26 Uhr

    warum ich heilsapokalyptische selbstmordattentäter, die auf ihre personifizierte und verdinglichte projektion der westlichen moderne mit flugzeugen zurasen um sich und andere auszulöschen, antisemitisch nenne, ist schon eine merkwürdige frage.

    allerdings!

  17. 17 tee 13. September 2008 um 14:53 Uhr

    und nicht „um sich und andere auszulöschen“ – das ist das mittel, nicht der zweck. wie schildkröte, echt …

  18. 18 lahmacun aka Laura 13. September 2008 um 17:42 Uhr

    idep, das war keine unterstellung, sondern ne feststellung. und jetzt?
    so funktioniert’s eben – eh nicht nur bei dir. wo liegt das problem?

  19. 19 lahmacun aka Laura 13. September 2008 um 17:47 Uhr

    die frage ist doch: warum ist das für so viele menschen ein derartig herausstechendes datum? – und dann kommste halt auf irgendwann auch auf das konstrukt „westen“ (vertraut, nähe, „wir“ & angriff auf dieses „wir“), auf zentren und peripherie, auf nachrichtenströme.

    ums mal erwähnt zu haben: 9/11 war schrecklich. und trotzdem lässt sich von den opferzahlen her nicht erklären, warum der tag nach wie vor dauerthema in den medien ist (findet andauernd auch in beiträgen zu anderen themen erwähnung etc). – das ist ideologie.

  20. 20 lahmacun aka Laura 13. September 2008 um 17:52 Uhr

    beim thema frauengewalt hast du das auch – die ist derart alltäglich, die findet keine erwähnung, schafft’s i.r.d. nicht in die medien (ausnahme frauentag). wenn aber ne frau mal nen mann im rausch kastrieren will, dann ist das überall schlagzeile. da ist dann von ner rasenden furie die rede. weil es überraschend ist, nicht alltäglich. und weil frauen einfach auch ne untergeordnete stellung einnehmen nach wie vor. da geht’s ganz klar um hierarchien.

  21. 21 tee 13. September 2008 um 18:06 Uhr

    und hier geht es um das reproduzieren einer solchen hierarchie.

  22. 22 lahmacun aka Laura 13. September 2008 um 22:06 Uhr

    ja, hier wird das auch gemacht; aber das ist so präsent, dass es einer/m vllt selber gar nicht auffällt, dass man das macht, solange man sich da noch keine gedanken drüber gemacht hat.

    das bedauerliche an der geschichte ist ja auch, dass die rezipient/innen (von medientexten) das auch total verinnerlicht haben, so dass etwa periodika, die versuchen, nen anderen weg zu gehen, kaum beachtung finden. das ist in dem sinne daher auch nichts, was man nun den produzent/innen von nachrichten alleine in die schuhe schieben könnte. das ist ja ein sich gegenseitig bedingendes wechselverhältnis, das aber auf den gegebenen polit-ökonomischen verhältnissen beruht.

    die menschen meinen ja tatsächlich, meldungen, wie etwa dass 3 österreicher/innen in nem segelboot bei nem sturm im mittelmeer unterwegs sind, seien wissenswerter als meldungen über die 25.000 kinder, die tagtäglich verhungern. da steckt eben die ganze nationalistische scheiße auch noch mit drinn. und der rassismus etc.

    nunja. ideps blog ist aber nicht kommerziell. von daher hätte er die chance dieses muster zu durchbrechen. mal schauen.

  23. 23 lahmacun aka Laura 14. September 2008 um 18:07 Uhr

    mir wurde gesagt, hierher würde der text von funny van dannen auch gut passen, v.a. zu „für mich, in meinem leben stellt der 11.09. nunmal ein besonderes datum dar, das ich persönlich mit diversen prägenden erfahrungen verbinde.“

    Als die Kubakrise die Welt bedrohte, war ich gerade mal vier.
    Und dann ging es weiter in Vietnam und dann gabs in Hawaii kein Bier.
    Ich blieb sitzen und sagte: Lieber Gott, mir wird das alles zuviel.
    Also ich hatte schon vor dem 11. September oft ein Scheißgefühl.

    Dann starb meine Großmutter mütterlicherseits und dann war die Ölkrise da.
    Erinnert sich noch jemand an Biafra? Auch das ging mir sehr nah.
    Und dann die Pubertät, natürlich jeder Tag ein Auswärtsspiel.
    Also ich hatte schon vor dem 11. September oft ein Scheißgefühl.

    Die Atomkraftwerke, der Straßenverkehr; mir ist die Gefahr vertraut.
    Das müsste doch eigentlich allen so gehn, aber die sind robuster gebaut.
    Die stehn alle mitten im Leben, ich bin leider nicht so stabil.
    Also ich hatte schon vor dem 11. September oft ein Scheißgefühl.

    Dieser ganze Urlaubswahnsinn: Da wurde gebucht und gebucht.
    Das sah doch nie nach Ferien aus, das hatte mehr was von Massenflucht.
    Das soziale Klima war immer schon eigentlich viel zu kühl.
    Also ich hatte schon vor dem 11. September oft ein Scheißgefühl.

    Und was ist mit AIDS und BSE, was ist mit den hungernden Massen?
    Was ist mit all den Idioten, die andere Rassen hassen?
    Deshalb lauf ich noch lange nicht Amok, das ist einfach nicht mein Stil.
    Aber ich hatte schon vor dem 11. September oft ein Scheißgefühl.

  24. 24 IdrawESCAPEplans 14. September 2008 um 18:56 Uhr

    wird das ein verbot des individuellen (ge)denkens wenn es fertig ist?

  25. 25 tee 14. September 2008 um 19:42 Uhr

    nein, aber eine kritik des ideologischen „(ge)denkens“.

  26. 26 lahmacun aka Laura 15. September 2008 um 6:50 Uhr

    der punkt ist wohl, dass das ganze so „individuell“ nicht ist.

  1. 1 verzug : unter dem strich Pingback am 17. September 2008 um 22:13 Uhr
  2. 2 9/11 Never Forget « IdrawESCAPEplans Pingback am 11. September 2009 um 7:31 Uhr

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