Morgen im KuCaf a.k.a. Kultur Café gibt es Snailhouse for free. Mi Amante sacht: Snailhouse ist das Bandprojekt des kanadischen Songwriters Mike Feuerstack. Dabei vereint er Einflüsse aus Country, Blues und Rock und erzählt persönliche Geschichten in Liedern, die zeitlos klingen. Auf dieser Tour wird Mike die Lieder des neuen, von Jeremy Gara (Arcade Fire) produzierten Albums in einer speziellen Solo-Show darbieten.
So schonmal ein paar Dates für den kommenden Oktober.
04.10.08 Buckau Rock mit Plastiksoul & Morris, Lipstick, Lorenz Kraach, DJ Tork und Just Etienne @ Kunstkantine (Magdeburg)
18.10.08 Bummsfalera mit Plastiksoul, Lorenz Kraach, DJ Tork, Just Etienne, Mal-Vien, Atzetone und Dirg Trig @ Kavalier VI (Maybachstraße) (Magdeburg)
Dezente Werbung war eh nie mein Ding. Ein Hoch auf große Banner! Ansonsten hier mal das Programm für die Hochschultage #2 organisiert von der AG EA @ Uni Magdeburg.
22.10.2008 // 19 Uhr // Uni-Gebäude 40 Antirassismus am Ende? Neue Ansätze in der antirassistischen Bildungsarbeit. Empowerment von und für People of Color und Critical Whiteness-Seminare in Deutschland. Vortrag von Kevin Stützel und Jasmin Dean (Ankündigungstext lesen)
26.10.2008 // 20 Uhr // Café Central Kommunismus: Eine kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird Hörspiel nach dem Buch von Bini Adamczak (Ankündigungstext lesen)
30.10.2008 // 19 Uhr // Uni-Gebäude 40 Scheitern und Zukunft des kommunistischen Projekts Vortrag von Hannes Gießler und Zwi Negator (Ankündigungstext lesen)
06.11.2008 // 19 Uhr // Uni-Gebäude 40 Magdeburg im Nationalsozialismus Vortrag von Maik Hattenhorst (Ankündigungstext lesen)
09.11.2008 // Synagogenmahnmal Gedenken der Opfer der Novemberpogrome Kundgebung (Ankündigungstext lesen)
reizend; charmant; bezaubernd; hinreißend; liebenswert; verehrenswert – soll heißen: ich mag das Video.
Sna fu – DORIAN from laurent Gillot on Vimeo. Sna-Fu / Grand Desordre Orchestre gefallen mir aber auch recht gut. Dicke Gitarrenriffs, hysterische Shoutparts und ordentlich rumgezappel auf der Bühne. Da ich zur Band irgendwie nur Sachen auf Französisch gefunden habe, ist mein Informationsstand dank eingerosteter französisch Sprachkenntnisse ziemlich schlecht. Eventuell ist der Name ein Akronym für Situation Normal, All Fucked Up. Eventuell. Tja egal, hier noch ein live Video:
Bei Superflous gibt es ein, wie ich finde, sehr lesenswertes, weil sehr persönliches Interview mit UNRESTRAINED (Portland, Oregon – „home of the Wipers“1). Das Ganze soll wohl, wenn ich das richtig verstanden habe, noch weiter gehen und noch um Fragen erweitert werden. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung.
(Interview lesen …)
Coming up at superflous Rec.: UNRESTRAINED/LAURA MARS split 7″
Wer solche Referenzen angibt, ist mir doch gleich sympathisch. yeah wipers yeah [zurück]
So tönt es seltendämlich auf Indymedia zu einer aktuellen Demomobilisierung. Wirklich eine super Losung die sich voll einer, ins absurde reichenden, Zweck-Mittel-Rationalität hingibt. Zynisch wird den Betroffenen diverser Angriffe1, verübt von Menschen aus der ehem. Gruppe Internationale Solidarität, Autonomen Antifa Magdeburg und Frauengruppe Magdeburg, zugesäuselt doch mal Bitte zu vergessen und zu der Demo des neu konstituierten Klüngels, der unter Zusammen kämpfen firmiert, zu kommen. Na los liebe Antideutsche, oder solche, die als Antideutsch wahrgenommen werden: Gefährdet euch selbst! Auf nach Magdeburg!
Dass das, was dort auf der geplanten Demo als „antifaschistische[r] Selbstschutz3“ proklamiert wird, schnell in Gewalt gegen „zugezogene Probleme“4 umschlagen kann, wird man ja nicht Müde zu beweisen2.
Schade … dabei ist der Anlass wirklich wichtig. Aber mit Gewalttätern und unter einem bis ins verschwörungstheoretische reichenden Aufruf5, mag ich wirklich nicht zusammen demonstrieren.
[…] Neben den brutalen Angriffen durch die Polizei überschatteten auch erneute Angriffe von Mitglieder_innen der Gruppen Internationale Solidarität, Frauengruppe und AAMD sowie von Menschen aus deren Umfeld den Tag. Diese ließen es sich nicht nehmen erneut Menschen anzugreifen, die sie als Antideutsche identifiziert hatten. Insgesamt sind uns drei Angriffe bekannt, die wir an dieser Stelle dokumentieren wollen – das ist das Mindeste, was wir für die Angegriffenen tun können. […]
http://aipmd.pytalhost.de/texte/bericht19januar.html [zurück]
Entbößende Erklärung nach ersten Angriffen auf eine Vortragsreige gegen Antisemitismus in Magdeburg: „‚Antideutsche‘ sind in Magdeburg ein zugezogenes Problem.“ [zurück]
Aus dem Aufruf: Stadtherren, Bullerei und Lokalmedien haben ein funktionales Interesse an dem Umgang mit Neonazis. Es geht darum unter dem Deckmantel der Bekämpfung der rechtsextremen Szene Gesetzesverschärfungen durchzusetzen, welche im Enddefekt unsere Klasse und im speziellen die Linke ebenso betreffen werden. [zurück]
Am 11.10. findet an der Otto-von-Guericke Universität ein Open Source Tag statt. Das ganze Projekt besteht aus unmengen an Vorträgen und Workshops zu (Überraschung ) Open Source. „Ziel des Open-Source-Tages ist es, die Hacker- und Open-Source-Szene mit den Sozial- und Erziehungswissenschaften zusammenzubringen. So liegt der Schwerpunkt in diesem Jahr auf E-Learning, Computer in der Schule und Wissensmanagement.“1
Einen Überblick gibt es auf der Seite und in den nächsten Tagen dürfte auch das Programmheft online Verfügbar sein. Schöne Sache!
Zur Seite: www.open-source-tag.de
Und schön ist es geworden. Dickes Lob für die Design-Idee. Ansonsten gibt es wie gewohnt einen Überblick über Spots in Magdeburg, die man mit seinem Board unsicher machen kann, Dates und natürlich aktuelle News. Da kann ich gleich mal den ersten Videopodcast empfehlen.
Irgendwie mag ich ja diese Live-Mitschnitte bei Youtube, bei denen jemand mit Handy versucht hat ein Konzert seiner/ihrer Lieblingsband zu dokumentieren und dabei fast grundsätzlich ab dem ersten Riff alles übersteuert, um den Rest des Songs über aus großartiger Musik konsequent einen brummenden Krach zu generieren. Da das aber nun nicht immer zu ertragen ist:
Danke an Yellow is the new pink für den zuckersüßen Hinweis im letzten Newsflash, dass es von den Konzerten im WDR Rockplast nun Mitschnitte online als Stream gibt. Die Qualität ist vor allem vom Sound her schon beachtlich. Mitschnitte gibt es unter anderem von The Robocop Kraus, Manic Street Preachers, Escapado, Minus The Bear, Frank Spilker Gruppe und Editors.
Gestern Sommerfest, bzw. eher Sommerabschlussfest im Stadtteil- und Wohnprojekt Thiembuktu. Vorher: Gute Vorsätze mal weniger zu trinken, sich in Ruhe die Bands anzusehen und zeitig nach Hause zu gehen. Etwas später: Bands verpasst dank vorher trinken. Eintritt gespart dank trink-bedingter Verspätung. Noch etwas später: Jemanden von den verpassten Gartenschlouch kennen gelernt und mehrmals Bier ausgegeben bekommen (Danke nochmal). Viel später: Der nette Mensch von Gartenschlouch hat sich alkohol bedingt verabschiedet. Die Musik ist gut. Niemand tanzt. Tanze kurz allein. Noch viel später: Irgendwie hab ich schon wieder Bier ausgegeben bekommen. Musik ist immernoch gut. Viele Leute tanzen. Noch noch viel später: Ich bin motiviert noch ein Foto für den Blog zumachen. Das verwackelt total und man erkennt nichts. Egal.
So jetzt wisst ihr wenigstens wie das Bild entstanden ist, wenn man schon nicht erkennt was zu sehen ist.
Zum Ende des Sommers gibt es im Stadtteil- und Wohnprojekt Thiembuktu noch ein kleines und feines Sommerfest (Danke für den Hinweis). Cubehog ist och am Start. Das empfehle ich doch gern weiter.
Mehr Infos gibt es direkt auf der Seite des Thiembuktu: hier klicken
Ich hab mich ja kürzlich schon über den Sterne-lastigen Mix bei Commander Masterchief gefreut. Nun kommt am 20.09.08 das Soloprojekt von Frank Spilker ins Projekt 7 nach Magdeburg. Sauber! Das Projekt hat den einfachen und schnörkellosen Namen Frank Spilker Gruppe und schließt auch ohne Umwege da an wo die Sterne nicht aufgehört haben. Schnieke Hamburger Schule.
No! Art Man from Chris on Vimeo.
Bei Vimeo gibt es einen knapp 7 minüten Ausschnitt aus dem Film „No! Art Man“. No! Art Man ist eine Dokumentation über den Künstler Boris Lurie, „one of the most radical minds in the New York art world from the early 1960’s“1. Lurie wuchs in Riga, Lettland auf und überlebte vier Jahre in Nazigefangenschaft in Lagern in Magdeburg, bevor er nach New York emigrierte, wo er ein Künstlerkollektiv unter dem Namen „No! Artists“ gründete. Bekannt wurde er mit seinen Arbeiten in denen er die Grausamkeiten die Menschen gegen Menschen begehen anklagte und anprangerte.