Saubere Sache. Nach dem opulenten No Country for old men, bei dem ich immernoch grübele ob ich die Figur des Killers als Metapher für den Tod an sich verstehen soll, legen die Coen Brüder gleich nach. Burn after Reading heißt das neue Werk und verspricht in seiner Mischung aus einem gut funktionierendem Staraufgebot (u.a. George Clooney, Brad Pitt , Tilda Swinton, Frances McDormand und John Malkovich) und einer skurilen Story gute Unterhaltung.
Hier der Trailer:
(via Fünf Filmfreunde)
Burn after reading
wann kommt der neue denn?
der killer war eine metapher für die gewalt des zivilisationsprozesses/kapitals: man trachtet nach ihrer überwindung, doch sie verfolgt dich und holt dich immer wieder ein – völlig intentionslos, kalt und skrupellos.
ja, so ist das.
mhh okay, das klingt auch ganz passend. ich hab mich halt an o brother where are thou orientiert, wo es ja auch den sagenhaften/mythischen hintergrund gab (okay man kann ja diskutierenb in wie weit die odyssee auch aufklärung ist). daher fand ich das mythische motiv des todes sinnig – er macht immer weiter und auch die, die versuchen zu entkommen, erliegen ihm irgendwann – ganz unspektakulär aber sicher.
Kinostart (US) 26.09.2008
Witzig, ich habe auf Arbeit, aus dem Museum für Spionage in Washington D.C., einen Stempel „Burn after reading“ *grins*