Archiv für Januar 2008

  dailys #5   


Mit dem Cliffhanger des letzten dailys geht es nun weiter zum vorletzten Teil des kleinen Bikepunk Comics. Enjoy the ride.

(mehr…)

  … Nieschenmusik wie auch Turbostaat.   

Die großartigen Captain Planet haben mittlerweile, also nach der liebenswerten 7″ „Unterm Pflaster der Strand“ (2005) und dem leider nicht mehr erhältlichem Split mit Matula (2006), ein ganzes Album voll mit „Nischenmusik“ gemacht. „Wasser kommt Wasser geht“ heißt das gute Stück. Ein rockig, routiniertes Must Have voll mit dem was manche „Hamburg Punk oder so“ nennen mögen.

Ein sehr nettes Interview zur Platte, zum Touren, zur Musikindustrie und was man in solchen eher motivierteren Interviews noch so fragt, gibts ganz frisch bei Allscholls.

Aber im Kopf hängen geblieben ist auf jedenfall die Releaseparty zur Platte im Störte in Hamburg, […] Jeder hat mitgesungen und alle haben sich völlig verausgabt. Das war wirklich sehr schön. Ich habe noch Wochen später Konfetti an meiner Kleidung und in der Wohnung gefunden.

Das ganze Interview gibts hier.

Hörprobe: so much water so close to home

  dailys #4   

So jetzt wirds brutal, um mal ein paar Schlüsselreize anzusprechen und den geneigten Leser, wie Leserin bei Laune zu halten. Alle die gehofft haben das nun mal langsam gut ist, muss ich enttäuschen. Da geht noch was.

(mehr…)

  dailys #3   

So, das kleine Bikepunk-Comic geht heute in die zweite aber lange nicht die letzte Runde.

Ohne großes Palaber: Viel Spaß beim Lesen.

Mit großem Palaber: Da ja schon im ersten Teil das Crucial Unit Shirt aufgetaucht ist, kann ich ja eben mal noch ein paar Hörproben nachschieben. Auf die Ohren gibts hier: GO

Songs über SXE, Icetea, Mosh-Pits, Skaten, Bush Doof finden und Harcore clean keepen. back in the days und so – ihr wisst schon …

(mehr…)

  dailys #2   

So nachdem ich zur Abwechslung mal meine Hausarbeit weiter geschrieben habe, habe ich mich auch nicht mit meinem neuen Scanner befasst. Dafür hatte ich die grandiose Idee uralte Sachen rauszukramen und die quasi mal zugänglich zu machen. Los gehts mit einem Comic das vor Jahren mal in einem kleinen aber feinen Fanzine erscheinen durfte. Praktischer Weise ist es etwas länger und so kann ich gleich mehrere Tage lang die weitere Folgen posten. Viel Spaß (beim Warten. hehe).

(mehr…)

  dailys   

Tja, nach wie vor vereitelt ein kaputter und ein neuer, noch nicht installierter, Scanner mein Vorhaben die Seite mit so called daily-illustartions auszubauen.

Wobei ich jetzt schon versprechen kann das ich weder mit noch ohne Scanner den daily-Zyklus einhalten werde. Dazu kenn ich mich zu gut.

Bis dahin gibts erstmal abfotografierte Sachen und Überlegungen ob Flickr oder picasa der Vorzug zu geben ist.

  past days   

aus Schreibfaulheit und Übermüdung gibts jetzt eher Bilder als Texte zu den letzten Tagen.

(Bild via Riot propaganda) Samstagfrüh für die Let`s Celebrate Demo aus dem Bett gekrochen und das Ganze nicht bereut. Geile Stimmung auch wenn Cops und Anti-Imps scheinbar der „deutschen Jugend“ die Route freiprügeln wollten …
Mehr Infos >>> hier und hier


Samstagabend Spandau`s Finest – Icke & Er – mal nicht bei Youtube oder Myspace gucken, sondern live in der Sackfabrik in Magdeburg. Eine Stunde anheizen und eine Stimmung im Raum die von befremdlich über sympathisch bis hin zu amüsant schwankte. War schon merkwürdig das fast das ganze Publikum alle Texte mitsingen konnte. Leider war das Konzert zu teuer um behaupten zu können, es wäre das Geld wert gewesen, aber sehenswert war es allemal und nach dem Demostress vom Tag eine willkommene Abwechslung.


Zwischendurch mal Arbeiten und Studieren gewesen und Gestern gings dann recht kurzfristig nach Leipzig zum Vortrag „Bewaffneter Geschichtsrevisionismus“ von Uli Krug, der sich ja unter anderm auch schon in der Jungle World zum Thema RAF geäußert hatte. Besonders den anfänglichen Blickwinkel auf die gegenwärtige RAF-rezeption fand ich spannend – Die Frage warum es relativ wenig Empathie für die Opfer der RAF, dafür aber – mit Blick auf die jüngste Debatte um Begnadigung – ein ungeheuer großes Strafbedürfnis gegenüber den Täter_innen gibt. Beim Bier danach hab ich dann jenes Schicke Bild weiter oben machen können. Ich schwöre – Ich habs nicht geschrieben! Mir blieben nur noch neidische Blicke …

  Juppidu – HedonistInnen-Block am 19. Januar   


Wie man hier und hier nachlesen kann, ruft die magdeburger Sektion der HI zu einem Disco-Block auf der Demo von 16januar.tk auf. Das Ganze trägt das schöne Motto „Naziaufmarsch wegbassen!“

it`s only techno-music, but i like it! :D

  Eine Stichflamme reißt Eine Schneise ins Volk + ins Abendrot   

So passend zur Auseinandersetzung mit Kettcar und dem Grand Hotel hier ein Beitrag auf den mich heute ein Freund gebracht hat aus der Jungle World 12/2005.

Oma Hans fährt keinen Kettcar
In Hamburg geht es rund. Die Altpunks von Oma Hans zeihen die ehemaligen Punks von Kettcar des Ausverkaufs. Unsere Autoren stellen die Bands gegenüber.

Wieso heißt die Band Oma Hans? Dass in den vergangenen Zeiten des Punkrock Bands Namen wie Angeschissen hatten, leuchtet wohl unmittelbar ein. Bereits mit dem poetischeren Namen Dackelblut wurde aber die kleine Punkwelt der direkten Aktion und direkten Assoziation überschritten und das absurde Universum betreten, das wir Moderne nennen.

Die Grenzen dieses Universums, das noch immer unsere Gegenwart ist, liegen allerdings in Zeiten, in denen vom Punk noch niemand etwas wusste, auch wenn die Kunst bereits früh den Impuls in sich aufnahm, der Jahrhunderte später einmal aus Punk eine Bewegung machen sollte. Anders gesagt: Der Beginn unserer Epoche bildet eine riesige Schwelle zwischen dem Mittelalter und der Neuzeit, in deren Zentrum die Renaissance – wörtlich Wiedergeburt – liegt. Dante Alighieris »Göttliche Komödie« und dann Hieronymus Boschs »Garten der Lüste« sind der Anfang einer riesigen Verzerrung der neuzeitlichen Geschichte, die schließlich im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt erreicht: Die Moderne als Zeit der Hölle, und im Garten der Lüste wachsen die »Blumen des Bösen« von Charles Baudelaire – oder Blumen am Arsch der Hölle, wie es ein Jahrhundert später heißt.

[weiter…]