Have some fun tonight   


Gestern waren COMEBACK KID mal wieder in Leipzig. „Mal wieder“ weil sie dort schon mindestens vier oder fünf mal gespielt haben. Diesmal aber nicht, wie fast schon traditionell, im Conne Island, sondern im Werk II. Zumindest hab ich es nun im vierten Anlauf geschafft gehabt eine Karte zu besorgen (und den stattlichen Preis zu bezahlen) und obendrauf gabs auch gleich noch PARKWAY DRIVE, THIS IS HELL, CANCER BATS und THE WARRIORS.

Ich glaube es waren irgendwas zwischen 700 und 900 Menschen in der Halle, sprich: brechend voll. Das sind dann so die Konzerte wo man fast schon sicher sein kann das auf 20m vor der Bühne so eine riesen Schupperei, a.k.a. violent dancing, ist, das man sich die Show am besten direkt an der Bar anschaut. Direkt bei Ankunft haben dann auch schon THIS IS HELL gespielt und es wurden gerade ein paar Nazis aus der Veranstaltung geschmissen. Nice. THIS IS HELL haben mir verdammt gut gefallen. Da ish mich in Bandvergleichen etwas schwer tue zitiere ich einfach mal Greenhell: Zieht Euch das Beste aus Modern Life Is War, Count Me Out, American Nightmare und der melodisch – modernen Komponente von Comeback Kid und Ihr habt ein ziemlich gutes Bild von dem, was This Is Hell hier fabrizieren. Breakdowns, Rockparts, Shouts en masse, melodische Gitarrenarbeit und eine Leidenschaft, die einfach mitreisst. Hörproben am besten mal auf Trustkill checken.

Zu CANCER BATS und THE WARRIORS will ich eigentlich nichts weiter schreiben, außer das ich beide ziemlich langweilig fand. Vielleicht waren die anderen Bands auch einfach nur zu gut …

PARKEWAY DRIVE haben dann die Menge vor COMEBACK KID nochmal richtig angeheizt. Meine Uhr hat behaupet sie haben über 30 Min gespielt aber mir kam es so vor als ob das brachiale HC-Gewitter in 5 Min an mir vorbei gerauscht wäre. Hammer. Musikalisch voll auf die Fresse. Leider haben das ein Haufen Leute viel zu ernst genommen und zumindest mir jedwede Lust genommen mich wieter vor zur Bühne zu begeben. Die enorm vielen Blutigen Taschentücher auf dem Klo haben jedenfalls Bände gesprochen. Irgendwie dämlich … Ein kleiner Merch-Stand am Rand, dem meine volle Sympathie gilt, verkaufte unerdessen schicke Buttons gegen „Violent Dancing-Dödel“.

Der Auftritt von COMEBACk KID kann eigentlich nur als riesen Party beschrieben werden. Die Fans haben sich gefeiert und die Band. Die Band hat die Fans und Leipzig gefeiert. Es gab mehr Leute die wirklich getanzt haben (statt testosteronüberschuss) und non stop stagedives. Klar, das Konzert wurde für die bald erscheinende Live-DVD aufgenommen. Mit nem guten Stagedive hatte man auch alle Chancen drauf zu kommen. COMEBACK KID spielten jedenfalls einen Hit nach dem nächsten und das Publikum bewies, das es alle Sing-a-long Parts drauf hat. Hat echt Spaß gemacht.


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