Auch wenn Leipzig an sich immer schon eine Reise wert ist, so gab es am Samstag noch mal ein paar Gründe mehr für die Fahrt: Die fulminanten All That Remains hatten einen ihrer sehr raren Konzerttermine in Deutschland nach Leipzig ins Conne Island gelegt. Außerdem spielten noch Misery Signals, Gadget und Textures. Und hier im Schnelldurchlauf meine Eindrücke:
Gadget: Grindcore ohne wenn und aber. Keine Experimente, einfach nur schnell und brachial. Kommen soweit ich weiß aus Schweden und dürften würdige Nachfolger von Nasum sein.
Textures: Bah die waren mal Scheisse. Haben rumgewackelt als ob sie auf Speed wären und einen musikalischen Hauch von Nichts abgeliefert. Sollte glaube ich Metal sein. Bin dann raus gegangen zum Plattenstand.

Misery Signals: Kannte ich vorher nicht und haben mich vor Ort mehr als überzeugt. Für mich persönlich die Überraschung des Abends. Super sympathische Combo, die ein energiegeladenes Paket Metalcore abgeliefert haben. Richtung: Shai Hulud würde ich mal so einfach behaupten
All That Remains: … waren nicht umsonst die Headliner des Abends. Echt grandiose Show, die die Jungs und Mädels da abgeliefert haben. Musikalisch: Metal, Metal und noch mal Metal, einige sehr schöne Sing-A-Longs und dann wieder Metal. Genervt haben nur einige „Tänzer“ auf der „Tanzfläche“, die die Band für meinen Geschmack doch etwas zu heftig bzw. rücksichtslos angepriesen haben. Und dann war auch schon viel zu schnell Schluss.
Afterhour: Kurze Tanzeinlage bei Renate und anschließender Absturz in der RSL-Fankneipe. Schönes Ding!
LE RockerInnen
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